Rundtisch der Nationalitäten für Informatik

Quelle: Zentrum

Nach fast zwei Jahren Pause lud György Csepeli gemeinpolitischer Direktor des Ministeriums für Wirtschaft und Verkehr die Vertreter der ungarländischen Nationalitäten, bzw. die Mitarbeiter der Hauptabteilung für Nationale und Ethnische Minderheiten im Amt des Ministerpräsidenten zu einem Gespräch mit dem Ziel über ihre Erfolge im Bereich Informatik zu diskutieren.

Das Treffen fand am 17. Januar im Jagdsaal des Ministeriums statt. Die Delegierten der Landesselbstverwaltungen berichteten darüber wie weit die eigene Minderheit sich in die informative Gesellschaft eingliederte. Alle Minderheiten verfügen seit geraumer Zeit über Internetseiten mit deren Hilfe sie die Interessenten über die Neuigkeiten und ihre Arbeit informieren. Eine beispielhafte Initiative ist zum Beispiel das Internetradio der kroatischen Minderheit. Die LdU wurde von der Direktorin des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums, Monika Ambach vertreten. Sie sprach über die Projekte des Zentrums, dass das Nachrichten- und Gemeinschaftsportal der Ungarndeutschen freigeschaltet werde und verschiedene im Internet laufende Projekte gestartet werden, bzw. der Internetauftritt der LdU erneuert werde. Sie betonte, dass zwar viele Minderheitenselbstverwaltungen ein Computer besitzen, jedoch eine grosse Zahl davon kein Internetanschluss hätten. Auf diesem Gebiet bedürfen die Minderheiten auf jeden Fall eine Unterstützung und auch die Vermittlung von grundlegenden informatischen Benutzerkenntnissen sei wichtig. Die Vertreter die an der Arbeit des ersten Rundtisches der Nationalitäten für Informatik – die am 20. Dezember 2002 gegründet wurde – teilnahmen, verwiesen oft darauf, dass zahlreiche örtliche Minderheitenselbstverwaltungen im Rahmen des Programms eine technische Ausstattung erhielten, diese allerdings erneuert werden müssten, damit die Arbeit der Gremien reibungslos weiterlaufen kann.

In der Gründungssitzung wurde Csaba Horváth, der Vertreter der Kroatischen Minderheit zum Partnervorsitzender des Vorsitzenden György Csepeli gewählt. Sie beide leiteten die Arbeit des ersten Rundtisches schon zusammen.

Bis Mai werden alle Minderheiten bezüglich des Standes im Bereich informative Gesellschaft einzeln analysiert: Wo die Schwachstellen sind, wo sie eine Unterstützung benötigen. Nachdem die Ergebnisse ausgewertet werden, wird ein Konzept ausgearbeitet, wie die Minderheiten ihre Präsens in der informativen Gesellschaft verstärken können.

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