Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen des GeMa

Quelle: Zentrum

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Germanistischen Magazins GeMa der Universität Szeged, veranstaltete das Institut für Germanistik am 22. September 2011 eine Jubiläumsfeier. Neben einem umfangreichen Workshop-Angebot mit Vorträgen und einer Podiumsdiskussion, gab es eine dokumentarische Fotoausstellung der Arbeit an der Zeitung, sowie die neue Ausgabe des GeMa, das 20. Heft.

Das Germanistische Magazin ist eine Studierendenzeitung, die das Institut für Germanistik 2001 ins Leben rief. Im Rahmen eines Seminars haben Studierende die Möglichkeit, journalistische Texte zu verfassen und zu veröffentlichen. Dabei ist es von Vorteil, dass die redaktionelle Arbeit nicht allein von Studierenden ausgeübt wird. Die Mitarbeit der Dozenten, sowie muttersprachlicher Lektoren des Instituts, motiviert und fördert die Fähigkeiten im schriftlichen Ausdruck auf Deutsch.

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Mittlerweile ist das GeMa-Seminar zu einem der beliebtesten geworden. 200 Studierende haben innerhalb der 10 Jahre an dem GeMa mitgeschrieben und ca. 800 Artikel sind dabei entstanden. Die Studierenden schätzen es, sich ausprobieren zu dürfen. Und schließlich hat die Arbeit auch seinen Lohn: ein eigener, publizierter Text und viele wertvolle Erfahrungen.

Seit 2005 ist das GeMa auch international anerkannt. Bei einer Ausschreibung der Pro Campus Presse für die beste deutschsprachige Studierendenzeitung, gelang es dem GeMa, als einzige Zeitung aus dem Ausland, unter die Top 10 zu kommen und einen Sonderpreis für dessen gelungene redaktionelle Arbeit zu erhalten.

Die Jubiläumsveranstaltung wurde von den Herausgebern, sowie den ehemaligen und zukünftigen Chefredakteuren und den technischen Redakteuren der Zeitung gestaltet. Des Weiteren wurden Frau Dr. Sabine E. Dengscherz und Herr Marcel Hoyer eingeladen, um in einem Vortrag über die Bedeutung des Journalismus im Studium zu sprechen. Frau Dr. Dengscherz ist Dozentin an der Universität Wien und praktizierende Journalistin. Marcel Hoyer studiert Kommunikationswissenschaften an der Universität in Erfurt und war Mitarbeiter der Studierendenzeitung der Humboldt Universität zu Berlin, der UnAufgefordert. Beide verbindet mit dem GeMa eine langjährige Zusammenarbeit.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit ein paar einführenden Worten des Prodekans Dr. Tamás Forgács, des Institutsleiters für Germanistik Dr. habil. Géza Horváth, sowie des Initiators der Zeitung und ehemaligen Institutsleiters Prof. Dr. Árpád Bernáth. Es folgte der Vortrag “Journalismus im DaF-Studium” von Frau Dr. Dengscherz. Sie sprach über den Mehrwert journalistischer Arbeit im Studium, wobei sie den Fokus auf das Analysieren und Produzieren von Texten legte. Marcel Hoyer hingegen ging in seinem Referat “Studentischer Journalismus im Lebensraum Universität” vor allem auf journalistische Werte ein. Von welchen Faktoren hängt guter Journalismus ab und wie weit darf er sich beeinflussen lassen? In Anlehnung an Humboldt schloss Hoyer seine Präsentation: Wissenschaft und Forschung, Bildung und Lehre, Menschenbildung und Akademische Freiheit, das sind die Werte, die eine Universität zu leben hat, und da eben diese Werte auch einer Zeitung zugutekommen sollten, ist der Lebensraum Universität für journalistische Arbeiten geeignet und sollte genutzt werden, für einen Diskurs, für Weiterbildung.

Die anschließende Podiumsdiskussion bot dann die Möglichkeit, alle ehemaligen und die zukünftigen Chefredakteure kennen zu lernen und etwas über die Entstehung, Entwicklung und Zukunftsaussichten der Zeitung zu erfahren.

Der feierliche Teil der Veranstaltung wurde mit Präsentation des Jubiläumsheftes und der Fotoausstellung eröffnet. Sekt und Naschereien rundeten den Abend ab und boten noch einmal die Gelegenheit, mit dem einen oder anderen ins Gespräch zu kommen.

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