Martinszug in Szigetszentmiklós

Quelle: Zentrum

Die Deutsche Selbstverwaltung von Szigetszentmiklós veranstaltete am 11. November einen Laternenaufzug in der Innenstadt der Siedlung. An dem Gang nahmen vor allem Kindergarten- und Schulkinder teil, die mit ihren selbst gebastelten Laternen die Dunkelheit beleuchteten.

Am 11. November gedenkt man des Heiligen Martins, des in Savaria (heute: Steinamanger, ung. Szombathely) geborenen ehemaligen römischen Soldaten, der sein Gewand mit einem Bettler geteilt hatte, und später sich zum Christentum bekehrte. Als man Martin zum Bischof ernennen wollte, verrieten ihn die Gänse, unter denen er sich vor Scheu versteckt hatte. Deshalb wird am Martinstag oft Gans gegessen.

Viele der kleinen Laternen waren mit Gänsezeichnungen geschmückt. Sowohl die Kleinen, als auch die Erwachsenen hatten ihr Spaß an dem Aufzug von der griechisch-katholischen bis zur römisch-katholischen Kirche. In der neuen Kirche, deren Türme gerade gebaut werden, erzählte man die obige Geschichte vom Heiligen Martin, danach wurden die Teilnehmenden zu einem kleinen Imbiss mit Schmalzbrot, Tee und Glühwein eingeladen.

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