Sándor Márai: Die Glut

Quelle: Bibliothek.hu

Sándor Márai ist einer der bedeutendsten ungarischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Die Glut ist das vielleicht bekannteste Werk des in Kaschau geborenensächsischstämmigen Autors.

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Der Roman ist ein Kammerspiel: zwei ehemalige Freunde unterhalten sich in einem Schloss bei Kerzenlicht. Als die Nacht wächst, erfahren wir von einer tragischen Dreiecksbeziehung, die die Freundschaft verdorben hat.

Márai emigrierte aus Ungarn nach dem Zweiten Weltkrieg. Während der kommunistischen Zeit war er eine unerwünschte Person, seine Werke erschienen nur im Ausland. Er beging 1988 Selbstmord. Nach der Wende wurde er neu entdeckt, besonders beliebt wurden sein Kräuterbuch und seine Tagebücher. Die Glut wurde mehrmals auf die Bühne gesetzt, auch ein Fernsehfilm wurde davon gedreht.

Den spannenden Roman empfehlen wir jedem, der Márais Prosa kennen lernen möchte, aber kein Ungarisch kann.

Sándor Márai: Glut (A gyertyák csonkig égnek)
Frankfurt, Wien : Künstlergilde Gutenberg, 1999
224 S.
Sprache: Deutsch

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