Ungarndeutsches Digitalisierungsprojekt: Vertrag unterzeichnet

Quelle: Deutsche Botschaft Budapest

Die Aufbewahrung des Kulturschatzes ist Pflicht jeder Generation. Zum Glück gibt es heutzutage moderne Methoden zu dessen Erhalt und Vermittlung. Die digitale Archivierung von Museumsgegenständen trägt dazu bei, dass auch diejenigen die Sammlungen kennen lernen, die sonst keine Möglichkeit haben die Ausstellungsorte zu besuchen.

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Am 9. Juli wurde eine Vereinbarung über die Digitalisierung vom ungarndeutschen Kulturerbe an der Deutschen Botschaft Budapest bei Anwesenheit vom Unterstaatsekretär für internationale und EU-Angelegenheiten im Ministerium für Humanressourcen Gergely Prőhle unterzeichnet. Im ersten Teil des Projekts werden 100 Ausstellungsgegenstände ungarndeutscher Museen und Heimatstuben digitalisiert und im Internet zugänglich gemacht.

Zum Projekt gehört auch die Weiterbildung der Museologen und LeiterInnen der Heimatmuseen. Für die Digitalisierung selbst sind Krisztián Fonyódi und Sándor Benkő zuständig. Krisztián Fonyódi hat bereits große Erfahrung in ähnlichen Unternehmen: er ist Manager des digitalen Archivs des Budapester Kunsthistorischen Museums und ist auch im Projekt Múzeum Digitár beteiligt, in dem unter anderem die Ausstellungsobjekte der Sammlung der Bürger von Promontor-Budafok (Promontor-Budafoki Polgárok Gyűjteménye) besichtigt werden können. Sándor Benkő ist Fotojournalist, 2003 gewann er den Hauptpreis des ungarischen Pressefotowettbewerbs, zweimal wurde er mit Niveaupreis ausgezeichnet.

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Anfangs nehmen am Programm das Jakob Bleyer Heimatmuseum Wudersch und fünf weitere Sammlungen teil, es wird aber geplant, alle 120 ungarndeutschen Ausstellungsorte einzubeziehen.

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