„Alle Schwaben sollen stolz auf ihre Herkunft sein!“ – wir stellen Anton Kresz vor

Quelle: LdU

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Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen startete auf ihrer Facebook-Seite „Deutsche Liste – Die erste Wahl” eine neue Serie und will – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – manche KandidatInnen der Landesliste der Ungarndeutschen vorstellen.

Anton Kresz ist einer der jüngsten Kandidaten der Landesliste, er ist erst 23, lebt im Branauer Besedek, und war bereits im vorigen Wahlzyklus Mitglied der deutschen Selbstverwaltung seines Heimatortes.

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„Dort war ich der Allerjüngste” – so Anton Kresz -, „daran habe ich mich schon gewöhnt. Wenn ich im Oktober in die Vollversammlung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen gewählt werde, werde ich es selbstverständlich für mein wichtigstes Ziel halten, die ungarndeutschen Jugendlichen zu motivieren. Ich weiß, dass es zahlenmäßig sehr viele junge Leute gibt, die ungarndeutscher Abstammung sind, und ich möchte erreichen, dass sich möglichst viele von ihnen auch zum Ungarndeutschtum bekennen. Ich glaube, für sie ein authentisches Beispiel zu sein, da sich all meine Hobbies seit meiner Kindheit an praktisch mit diesem Gebiete zu tun haben: ich tanzte in einer schwäbischen Tanzgruppe mit, rezitierte regelmäßig deutsche Gedichte, musizierte in einer Jugendkapelle. In letzter Zeit stehe ich vor allem als Solomusiker mit meinem Akkordeon vor dem Publikum, aber auch zusammen mit meiner Freundin tragen wir vielerorts deutsche Volkslieder und deutschsprachige Operettenstücke vor.”

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„Ich organisiere in Besedek sehr gerne deutsche Veranstaltungen, und ich spreche auch selbstverständlich unsere Sprache. Ich bin übrigens gelernter Informatiker, Handels- und Marketingfachmann, Rechtsassistent, und studiere zurzeit an der Sankt-Stefan-Universität in Gödöllő Agrarwissenschaft. In meiner unmittelbaren Umgebung mache ich immer wieder die Erfahrung, dass in den Dörfern, wo es nunmehr wenig Jugendliche gibt, die deutsche Kultur allmählich zurückgeht. Wir haben also die Pflicht, solche Möglichkeiten zu schaffen, mit deren Hilfe unsere Kultur und Sprache weitervererbt werden kann. Wenn ich Mitglied der Landesselbstverwaltung werde, werde ich mich vor allem auf die Jugendlichen konzentrierend für diese Ziele einsetzen.“

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