„Ich hoffe durch die LdU auf noch mehr Hilfe für die Ungarndeutschen“ – Wir stellen Landesliste-Kandidatin Dr. Erika Wicker vor

Quelle: LdU

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Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen startete auf ihrer Facebook-Seite „Deutsche Liste – Die erste Wahl” eine neue Serie und will – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – manche KandidatInnen der Landesliste der Ungarndeutschen vorstellen.

„Ich hoffe durch die LdU auf noch mehr Hilfe für die Ungarndeutschen“

An der 26. Stelle der Einheitsliste der Ungarndeutschen steht Dr. Erika Wicker. Sie ist von Beruf Archäologin, arbeitet seit 18 Jahren im Kecskeméter József-Katona-Museum, und befasst sich in ihrem Beruf in erster Linie mit dem Nachlass balkanischer Einwanderer im 16-17. Jahrhundert. Zu diesem Thema schrieb sie auch ihre PhD-Diplomarbeit (Razen und Wlachen in der Nordbatschka zu der Türkenzeit). Sie setzt sich engagiert für Tiere ein, liest sehr gerne und arbeitet gern in ihrem Garten.

1902844_856357514374356_4574724049669124530_nFrau Dr. Wicker ist seit 1998 Mitglied der deutschen Nationalitätenselbstverwaltung von Kecskemét, und bekleidet seit 2006 den Posten der Vorsitzenden. Die allerwichtigste Bestrebung dieser örtlichen deutschen Selbstverwaltung sei laut Erika Wicker die vielseitige Unterstützung der Nationalitätenbildung und -erziehung in der Stadt.

„Mein persönlicher Grund dafür, dass ich mich für das Ungarndeutschtum aktiv einsetze, ist einfach und natürlich“ – sagt Dr. Erika Wicker. „Ich stamme aus dem schwäbischen Dorf in der Batschka, aus Tschasartet/Császártöltés. Obzwar dort heutzutage auch nunmehr die älteren Leute miteinander ungarisch sprechen, waren wir vor einigen Jahrzehnten alle zweisprachig. Ich besuchte dann das Bajaer deutschsprachige Leo-Frankel-Gymnasium, später studierte ich an der Eötvös-Loránd-Universität neben Archäologie auch deutsche Sprache und Literatur. Obwohl ich lange nicht mehr in meinem Heimatsdorf wohne, besuche ich die dort lebenden Mitglieder meiner Familie recht regelmäßig. Für mich blieb Tschasartet meine Heimat, und ist immer noch der Mittelpunkt der Welt!“

Frau Dr. Wicker glaubt, als Archäologin in der neuen Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen vor allem im kulturellen und ortsgeschichtlichen Bereich sehr aktiv sein zu können. Sie war übrigens in der Wahlperiode zwischen 2002 und 2006 bereits Mitglied der LdU, zählt sich jedoch bescheiden zu den weniger erfahrenen Kandidaten, und hofft darauf, von jenen Mitgliedern, die schon mehrere Zyklen hindurch Mitglieder sind, viel Neues dazu lernen zu können, um so effektiv wie nur möglich arbeiten zu können.

„Ich wünsche uns für die Zukunft – so Erika Wicker -, dass jene Möglichkeiten, die die LdU durch ihre Institutionen und Förderungen bisher bat, auch weiterhin funktionieren und erhalten bleiben, damit die Landesselbstverwaltung noch mehr Hilfe für die in Ungarn lebenden Angehörigen der deutschen Nationalität bieten kann.“

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