Bibliotheksübergabe an der Andrássy-Universität Budapest

Quelle: Zentrum

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Obwohl die Bibliothek des Österreichischen Kulturforums bereits seit 2010 an der Andrássy-Universität ihre Leser erwartet, war sie noch bisher ohne Namen. Am 11. November wurde die Institution ins Netzwerk der offiziellen Österreich-Bibliotheken aufgenommen und zur gleichen Zeit nach György Sebestyén benannt.

Bei der feierlichen Übergabe des Namensschildes war seitens der Regierung Zoltán Maruzsa, stellvertretender Staatssekretär des Ministeriums für Humanressourcen anwesend. In seinen Grußworten wies er auf die Wichtigkeit der Andrássy-Universität hin, und äußerte seine Freude über die Anerkennung der Bibliothek.

Im Folgenden hielt Martin Eichtinger, Leiter der Kulturpolitischen Sektion des österreichischen Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres eine Ansprache, in der er unter anderem die Wichtigkeit der Österreich-Bibliotheken betonte. Gesondert begrüßte er Christine Dollinger, die beim Ministerium für das Netzwerk zuständig ist, und die er als „Mutter der Österreich-Bibliotheken” apostrophierte.

Hendrik Hansen, Prorektor der AUB bedankte sich bei allen, die zum Erfolg der Bibliothek beigetragen hatten. Demnächst stellte er die Lebensbahn der Namensgeber György Sebestyén vor. Der gebürtige Budapester habe Ungarn nach dem Scheitern der Revolution von 1956 verlassen. In Wien habe er eine literarische Karriere begonnen. Er habe zahlreiche hohe Auszeichnungen erhalten, von 1988 bis seinem Tod im Jahre 1990 sei er Präsident des Österreichischen P.E.N.-Clubs gewesen.


Der Übergabe des Namensschildes folgte ein Sektempfang in der Bibliothek, wo die Gäste auch die 7500 Bänder umfangende Sammlung ansehen konnten.


István Mayer

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