Es war einmal…

Quelle: Zentrum

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Das Erzählen gehört zu den ältesten sozialen und kulturbildenden Kommunikationsformen der Menschheit. Erfahrungen zu teilen und Geschichten auszutauschen entspricht dem menschlichen Bedürfnis. Es fördert das Erinnern, die Fantasie und regt die Kreativität an. Mythen, Legenden, Fabeln und Märchen sind zudem Träger von Merkmalen und Besonderheiten der einzelnen Kulturen und bringen deren Werte zum Ausdruck.

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Ende Januar waren die Autorinnen und Berufserzählerinnen Helga Gruschka und Karin Wedra zu Besuch im Lenau-Haus. In einer zweistündigen Veranstaltung trugen sie Märchen und Sagen aus verschiedenen Regionen und Ländern vor.

Das Erzähler-Team, zu dem auch die Erzählerin und Autorin Barbara Greiner-Burkert gehört, befindet sich derzeit auf einer Erzählreise. Durch Erzählabende und Werkstätten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wollen sie die Unmittelbarkeit des Erzählens näherbringen und erlebbar machen.

Hierbei soll insbesondere die reiche Erzähltradition in Ost- und Südosteuropa unterstützt werden. Das Projekt wird von der Deutschen Gesellschaft e.V. gefördert und führt durch insgesamt fünf Länder. Den Abschluss wird ein Erzählfestival bilden. Ebenfalls ist eine Zusammenfassung der entstandenen, vorgetragenen und neu gehörten Geschichten geplant.

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Die bisherigen Stationen waren Essegg (Kroatien), Klausenburg (Rumänien) und Oppeln (Polen). Fünfkirchen ist die vierte Stadt auf dem Weg des Trios. Neben dem Erzählnachmittag im Lenau-Haus wurden dort auch Workshops im Valeria-Koch-Schul- und Bildungszentrum und an verschiedenen Schulen veranstaltet. Im März werden die Erzählerinnen nach Pressburg (Slowakei) fahren, wo ihre Reise ihr Ende finden wird.

Weitere Informationen zu dem Projekt >>>

Sandra György

Magyarwechsle die Sprache

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