Ich habe viele Erfahrungen machen können…

Quelle: Zentrum

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Ein paar Wochen können ganz schön schnell vergehen, gefühlt war ich gerade erst in Budapest angekommen, als schon der letzte Tag meines Praktikums beim Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum gekommen war…

IMGP6910

Schönerweise fiel der aber mit dem Sommerfest (19. Juni) zusammen, mit dem sich das Zentrum in die Sommerpause verabschiedet. So hatte ich am letzten Tag noch Gelegenheit an einer tollen Veranstaltung mit ausgezeichneter Musik teilzunehmen und einen sehr schönen letzten Abend in Budapest zu verbringen.

Während meines Praktikums habe ich einen tollen Eindruck von den vielfältigen Veranstaltungen bekommen dürfen, die von Ungarndeutschen in und um Budapest organisiert werden. Zweimal hatte ich auch Gelegenheit ein Theaterstück zu sehen, beim zweiten Mal zu meiner großen Freude sogar eines auf Schwäbisch. Ich bin im Zentrum auch sehr freundlich aufgenommen worden, für meine Fragen war immer Zeit und man hat wirklich gemerkt, dass jedem daran gelegen war, mir einen möglichst umfassenden Eindruck in das ungarndeutsche Kulturleben zu geben.

Die Bibliothek war für meine Masterarbeit ein großer Gewinn, der Buchbestand hat mir definitiv sehr weitergeholfen. Jedem der sich mit dem Thema Donauschwaben befasst, kann ich nur empfehlen, der Bücherei des Zentrums bei Gelegenheit mal einen Besuch abzustatten – dort findet man wirklich viele tolle Bücher, die sich mit den unterschiedlichsten Facetten donauschwäbischen Lebens beschäftigen. Kurzum: Die Bücher hätten es verdient, noch viel öfter gelesen zu werden.

Jetzt, wo ich wieder zuhause angekommen bin, bleibt mir somit nur zu sagen: Vielen Dank, dass ich die letzten Wochen mit euch zusammenarbeiten durfte, es war wirklich eine schöne Zeit, in der ich auch viel gelernt habe. Budapest ist auch eine sehr schöne Stadt, die ich mit fast durchgehend tollem Wetter erkunden durfte. Ich hoffe, dass ich irgendwann Gelegenheit habe, nochmal dorthin zu fahren, denn leider habe ich nicht alles geschafft, was ich gerne unternommen hätte… Aber schließlich ist es von München aus nicht allzu weit. Vor meinem nächsten Besuch werde ich aber versuchen, die Namen gängiger Lebensmittel auf Ungarisch zu lernen. Ohne Sprachkenntnisse waren meine Essenseinkäufe stets ein Quell an Überraschungen. Gerade gefüllte Teigwaren waren oft gänzlich anders gefüllt als ich es erwartet hätte. Aber kleine Überraschungen machen das Leben ja auch spannend.

Lea Lauxen

Magyarwechsle die Sprache

Schlagwörter:

Zum Thema:

© 2004 - 2019 • Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum, alle Rechte vorbehalten!
logo