Auszeichnung „Pro Urbe“ für den Kulturverein-Vecsés

Quelle: Neue Zeitung

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Der Stadtrat von Wetschesch verlieh dem Kulturverein – Vecsés den Titel „Pro Urbe“. Der Kulturverein feierte letztes Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Er spielte und spielt heute noch eine führende Rolle in der Wiederbelebung der ungarndeutschen Traditionen, um den Identitätsverlust der Jugend zu vermeiden. Mit dem Namen des Vereines sind die Organisierung zahlreicher hochinteressanter Vorträge und auch die Veranstaltung des Krautfestes verbunden. Die Eröffnung des Heimatmuseums und die Herausgabe der Publikationen „Historia Domus“ und „Hadifogoly napló – Mensch in der Unmenschlichkeit“ ist auch der opfervollen Arbeit der Mitglieder zu verdanken.

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Die Auszeichnung wurde vom Vorsitzenden Michael Frühwirth und vom Vizevorsitzenden Peter Frühwirth am Stadtfeiertag, am 14. Juni, übernommen.

Als Beispiele für die vielfältige Arbeit des Vereines möchten wir die folgenden Tätigkeiten hervorheben:

  • Publikationen – Bücher: Historia Domus (1999), Hadifogoly Napló – Mensch in der Unmenschlichkeit (2006);
  • Organisierung von Vorträgen mit dem Titel „Falusi esték Vecsésen – Dorfabende in Wetschesch“: Vertreibung der Deutschen aus Wetschesch, Name und Nationalität; Geschichte von Wetschesch, die Geschichte der Kirchengemeinschaft;
  • Organisierung von Ausstellungen in verschiedenen Themenkreisen, wie Verschleppung und Kriegsgefangenschaft; Vertreibung, 10 Jahren der partnerstädtischen Beziehung, sächsische Kirchenburgen in Siebenbürgen;
  • Trägerschaft des donauschwäbischen Kirchenchores in Wetschesch;
  • Organisierung von jährlichen Besuchen und Ausflügen in ungarndeutsche Dörfer;
  • Pflege der Beziehungen zu den naheliegenden ungarndeutschen Siedlungen;
  • Vorträge für die Grundschüler im Rahmen eines Lesezirkels;
  • Durch eine ca. 70 Personen zählende Gruppe wird der Verein auf dem Krautfest vertreten und trägt jedes Jahr mit hochinteressanten Fotoausstellungen zum Erfolg des Festes bei (z. B. die Geschichte der Blasmusik in Wetschesch, Familienfotos aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, Weinbau in Wetschesch, Zäune und Tore in Wetschesch, usw.);
  • Pflege der partnerstädtischen Beziehungen: das beim Forchheimer Dorffest aufgestellte Zelt des Vereins gehört immer zu den meistbesuchten Zelten.

Das Verdienst des Vereins bei der Errichtung des Heimatmuseums in Wetschesch ist unzweifelhaft. Nachdem die Selbstverwaltung der Stadt Wetschesch das geschützte Haus in der Jókai-Straße gekauft hatte, sammelten die Mitglieder des Vereins mehr als 5 Millionen Forint für den Ausbau des Heimatmuseums und haben die Ausführungsarbeiten mit ihrer effektiven Arbeit auch unterstützt.

Wir möchten unsere Gratulation an alle, die zum Erfolg des Vereins beigetragen haben, hiermit zum Ausdruck bringen! Wir bedanken uns für ihre opfervolle Arbeit und auch für die zahlreichen Unterstützungen! Wir wünschen den Mitgliedern, dem Freundeskreis und den Unterstützern des Vereins weitere Erfolge und ein an Erlebnissen und  Gemeinschaftsprogrammen reiches Jahr!

Mónika Tófalvi
Vorsitzende
im Namen der Donauschwäbischen Selbstverwaltung Wetschesch

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