Lernen Sie LdU-Beirat Dr. Michael Józan-Jilling kennen!

Quelle: LdU

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Als Fortsetzung der Serie auf den Facebook-Seiten „Deutsche Liste – Die erste Wahl” und „LdU / MNOÖ” der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen wird  einer ihrer Beiräte vorgestellt.

Den Namen von Dr. Michael Józan-Jilling kennen wohl alle, die sich für das öffentliche Leben der deutschen Nationalität interessieren. Dr. Józan-Jilling stammt aus der Tolnauer Gemeinde Jerking, und lebt seit 1976 in Seksard. Dort übt er seitdem auch seinen Beruf als Arzt aus: er ist Internist und Kardiologe, Chefarzt in Seksard, und ist auch an der Medizinischen Fakultät der Universität Pécs als Universitätsdozent tätig – vor allem in der deutschsprachigen Ausbildung. Darüber hinaus ist er Mitglied der deutschen und der ungarischen Gesellschaft für Kardiologie, und ist auch im Beirat des letzteren aktiv.

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Seit genau einem Vierteljahrhundert nimmt Dr. Józan-Jilling im Gemeinschaftsleben der Ungarndeutschen sehr geschäftig teil. „Der Seksarder Deutsche Nationalitätenverein, dessen Sekretärposten ich damals bekleidet habe, war einer der ersten ungarndeutschen Vereine. Unsere Tätigkeit war damals bahnbrechend: 1992 haben wir in der Gemeinde Tengelic als Gastgeber das erste Landestreffen ungarndeutscher Vereine organisiert, wo wir im Tengelicer Beschluss konstatiert haben, dass die deutsche Nationalität in Ungarn ein auf dem Vereinssystem basierendes Selbstverwaltungssystem benötigt.“

Dr. Józan-Jilling arbeitet seit 1994 als Vorsitzender der deutschen Nationalitätenselbstverwaltung der Stadt Seksard, und seit 1995 als geschäftsführender Vorsitzender des im Lande in der Tolnau als erster gegründeten Vereins der deutschen Selbstverwaltungen des Komitates. Ebenfalls seit zwei Jahrzehnten – seit den Anfängen – ist er Mitglied der Vollversammlung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, und war in den ersten beiden Legislaturperioden als stellvertretender Vorsitzender, und zwischen 1998 und 2014 als Vorsitzender des Sozialausschusses tätig. Derzeit ist er der Beirat für soziale Angelegenheiten.

„Schon in den ersten Jahren der Wende habe ich es für äußerst wichtig gehalten, dass unsere Volksgruppe wegen des Umbruchs keine Verluste erleiden muss“, betont Michael Józan-Jilling. „Hierbei denke ich vor allem an den Schadenersatz. Damals gab es noch keine LdU-Regionalbüros. Mit einigen engagierten und freiwilligen Freunden zusammen haben wir in Seksard ein Schadenersatzbüro eingerichtet, um den Leuten zu helfen. Als Vollversammlungsmitglied erwarte ich von der Landesselbstverwaltung, dass sie die Interessen der Ungarndeutschen ohne Unterwürfigkeit vertritt, und dass sie sich für die guten deutsch-ungarischen Beziehungen einsetzt. Meine genannte interessenvertretende Tätigkeit ergänzen natürlich auch meine Aktivitäten in den Bereichen der Traditionspflege, der Bildung und Erziehung. Durch mein langjähriges Engagement auf diesem Gebiete habe ich sehr viele Erfahrungen sammeln können, die ich nun versuche, an meine jungen Kollegen in der LdU-Vollversammlung zu weiterzugeben.“

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