Aussichtsvolle Entwicklung einer schwäbischen Tradition

Quelle: Zentrum

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Das Fest der in Buda lebenden Schwaben fand am Nachmittag des 20.09.2015 zum 2. Mal im MOM Kulturzentrum in Budapest statt.

Um 16 Uhr leitete die Regionaltanzgruppe Lochberg aus Schambek die Veranstaltung mit einem schwäbischem Tanz und live Musik ein. Die sieben Tanzpaare stellten in den original schwäbischen Kleidern ihre Freude an der Musik und am Tanzen zur Schau.

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Anschließend sangen sie zusammen mit dem Publikum die Schwäbische Hymne. Die Zusammengehörigkeit und die Vertrautheit der schwäbischen Gemeinschaft war in diesem Moment deutlich im gesamten Saal zu spüren.

Hiernach hielten Nóra Kövesdi Martin und Gyula Meskó, Vertreter der deutschen Nationalitätenselbstverwaltung des XII. Bezirkes, die Einführungsrede. Sie sprachen über die lang erhaltene Tradition und die tiefe Verbundenheit der Schwaben in Ungarn. Zudem erwähnten sie die Wichtigkeit und die Bedeutung solcher Feste.

Im Anschluss traten die Kinder des Normafa Kindergartens auf. Sie sangen und tanzten miteinander und versprühten dabei viel Freude und Verspieltheit.

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Nachfolgend fand die Lammtanz-Tanzvorführung der Tanzgruppe für Traditionsbewahrung aus Großturwall statt. Zunächst erklärte einer der 20 Tänzer und Tänzerinnen, dass bei diesem Tanz der zuvor erlegte Lamm ursprünglich von demjenigen mit nach Hause genommen werden darf, der den Blumenstrauß am Ende des Liedes in der Hand hält. Während des Liedes wird der Blumenstrauß von Pärchen zu Pärchen gereicht, die Spannung baut sich immer weiter auf, da niemand weiß, wann die Musik aufhört. Sobald die Musik aufhört zu spielen, wird das Pärchen mit dem Blumenstrauß in der Hand beglückwünscht und umtanzt.

Die Tanzgruppe Blaublumen aus Iklad bewies, dass man auch ohne männliche Begleitungen Spaß am Paartanzen haben kann. Zwölf junge Frauen tanzten miteinander zusammen und hatten dabei sichtlich viel Spass.

Der Höhepunkt des Nachmittags wurde nach der kurzen Pause vorgeführt. Die Regionaltanzgruppe Lochberg aus Schambek führte eine Schambeker Schwäbische Hochzeit vor. Sie stellten die typische Brauttradition dar, bei welchem das Brautpaar Beglückwünschungen und Segenswünsche entgegennimmt. Das Publikum zeigte sich aufmerksam und überaus begeistert.

Der abschließende Tanzball wurde musikalisch von der Kapelle Schwabenkraft aus Werischwar begleitet. Die zuvor aufgetretenen Tanzgruppen zeigten nun in ihren Trachten dem Publikum die wichtigsten Tanzschritte, sodass alle Tanzbegeisterten die Möglichkeit hatten mitzutanzen. Erst gegen 21 Uhr nahm das Fest sein Ende. Es wurde während des Tanzballs viel gelacht, sich angeregt unterhalten, ausgetauscht, und sogar die Tanzmuffel liessen sich zu dem einen oder anderen Tanz hinreissen.

Fee Dorina Dutombé

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