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Quelle: Zentrum

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Unser Verein – der Freundeskreis Schwäbischer Jugendlicher Hartian – nimmt seit 2014 an der Arbeit der Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher (GJU) aktiv teil. Dieses Jahr haben zwei von unseren Mitgliedern, Balázs Klemencz und ich die Ehre erhalten, die GJU beim Herbstseminar der JEV (Jugend Europäischer Volksgruppen) zu vertreten.

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Wir hoffen, dass mit unserer Jugendarbeit, mit der Organisation von verschiedenen Programmen, wie zum Beispiel mit der der Vollversammlung der GJU 2015, und mit der Teilnahme an zahlreichen Programmen des Ungarndeutschtums diese unvergesslichen Tage und die Vertretung unserer Volksgruppe verdient haben. Ich habe mich über die Möglichkeit sehr gefreut, weil ich in der nahen Zukunft an der Arbeit der GJU einen noch größeren Teil übernehmen möchte. Ich habe während der Woche nützliche und motivierende Erfahrungen im Bereich der Minderheitenarbeit und Jugendarbeit gesammelt.

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Als Veranstaltungsort des Seminars diente Tingleff an der deutsch-dänischen Grenze. Während der erlebnisvollen Woche haben wir die Grenzregion kennengelernt, die als gemeinsame Heimat der drei Orga-Teams, die der Dänen, der Deutschen, und der Friesen dient. Das Thema des Seminars war, ob dieses Gebiet eine ideale Grenzregion sei. Das Zusammenleben der Volksgruppen war nicht immer so reibungslos, wie heute. Die Grundlagen der heutigen entspannten, freundlichen Zusammenarbeit wurden erst mit den Bonn-Kopenhagener Erklärungen im Jahre 1955 erschaffen. Wir hörten in Nordfriesland über diesen Vertrag einen aufschlussreichen Vortag an und führten eine anregende Diskussion mit den Politikern dieser Völker. Dieses Modell inspirierte die verschiedenen Workshops der Woche. Wir konnten zwischen Arbeitsgruppen mit dem Schwerpunkt Politik, Theater, „Holz”, und „Staff” wählen.

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Balázs entschied sich für das Holzworkshop, ich für das Thema Minderheitenpolitik. Meine Arbeitsgruppe leitete Stephan Kleinschmidt, ein junger deutscher Politiker aus Dänemark. Wir besuchten das Rathaus von Sonderburg, wo wir uns über die Probleme und Erfahrungen unserer Minderheiten auseinandersetzten.

Anlässlich des „Exchange Marktes” präsentierten die Vertreter der einzelnen Volksgruppen ihre Besonderheiten und Spezialitäten.

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Während der Woche machten wir einen Ausflug auf die Insel Föhr. Das Phänomen der Gezeit und die naturnahe Lebensweise der dort lebenden Friesen verzauberte uns. Wir bummelten ferner in der Hafenstadt Flensburg, im Haus der Minderheiten von FUEN erhielten wir einen netten Empfang.

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Am letzten Tag nahmen wir an der Vollversammlung teil. Ich präsentierte das nächstes Jahr in Pécs stattfindende Osterseminar. Ich bin auch sehr froh, dass ich als GJU-Mitglied in den Politikausschuss gewählt wurde. Am Abschlussabend stellten wir die Tätigkeit unserer Workshops vor und hatten dabei und danach natürlich viel Spaß.

Ein herzliches Dankeschön für die Möglichkeit, und an die Organisatoren für die hervorragende Leistung! Es ist uns eine besondere Freude, dass wir uns nächstes Mal mit unseren Freunden aus den verschiedensten Regionen Europas im Rahmen des Osterseminars in Fünfkirchen/Pécs treffen können!

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Danke, GJU! Danke, JEV!

Martin Surman-Majeczki 

Magyarwechsle die Sprache

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