Neudörfler besuchen Berkina und Sende

Quelle: Zentrum

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Mit Hilfe der Unterstützung des BMI organisierte die Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung von Neudörfl/Újbarok einen Ausflug ins Komitat Nógrád/Naurad, in die zwei wunderschön gelegenen Gemeinden Berkina/Berkenye und Sende/Szendehely.

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Die Vorbereitungen wurden getroffen, der Bus stand zur Abreise bereit, nur das Wetter wollte nicht mitspielen. Aber die Teilnehmer der Studienfahrt ließen ihre gute Laune nicht verderben. Bei prasselndem Regen fuhr die Gruppe los. Richtung Berkina.

Im Dorf angekommen empfing Herr Josef Schmidt, der Leiter des Heimatmuseums die Reisenden. Er führte die Gruppe zuerst durch das Museum, erzählte über die Geschichte des Dorfes und über das Leben der Schwaben von den Anfängen bis heute. Mit kleinen humorvollen Details brachte er das Schicksal der Dorfbewohner den Kindern und Erwachsenen näher. Seine liebevolle Art, das angeeignete Wissen bezauberten die Zuhörer. Die Gruppenmitglieder haben aber nicht nur zugehört, sondern sie haben auch eine Gruppenarbeit bekommen. Alle Teams mussten ein Quiz über das Heimatmuseum lösen, wozu sie fragen, zählen, beobachten, einfach das Museum entdecken mussten. Klein und Groß besichtigte das Museum mit seinem Quizblatt in der Hand, zählte die Pfosten auf dem Gang, passte auf, womit die Küche geheizt wurde.

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Obwohl es regnete, wurde auch ein kleiner Spaziergang im Dorf unternommen, um die Sehenswürdigkeiten, die Denkmäler der Gemeinde kennen zu lernen. Wir konnten sogar das Ansiedlungsdenkmal bewundern, das am ersten Oktoberwochenende übergeben wurde.

Nach der ausgiebigen Führung nahmen wir Abschied von Herrn Schmidt in der Hoffnung, ihn und weitere Berkinaer im Komitat Weißenburg, oder in Neudörfl zu empfangen.

Es regnete immer noch, als der Bus in Szendehely ankam. Der Vorsitzende der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung, Ignác Altsach und die liebe Tante Boriska führten die Gruppe durch das Heimatmuseum. Die berühmten rot bemalten Möbel, die humorvollen Geschichten ließen den Regen vergessen, aber der Gyadaer Lehrpfad war wegen des zweitägigen Regenwetters leider nicht begehbar. Vielleicht ein nächstes Mal.

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Wir hatten noch die Möglichkeit mit Herrn Altsach über die letzten Wahlen, unseren Nationalitätensprecher im Parlament, die Arbeit der beiden Selbstverwaltungen und über die gut funktionierende Trägerschaft der Grundschule ein kurzes Gespräch zu führen, bevor wir unserem Weg nach Veresegyház, zum Bärenheim folgten.

Dieser Programmpunkt wurde von den mitfahrenden Kindern am ehesten erwartet. Und manchmal hat es sogar aufgehört zu regnen, während wir durch die Anlage schlenderten, die Bären mit Honig fütterten, die Waschbären, die Wölfe und das Renntier beobachteten. Und der Spielplatz wurde von den Kindern auch entdeckt.

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Mit dem wunderbaren Gefühl, neue Freunde kennengelernt zu haben, sind wir zu Hause angekommen, und sind uns sicher, dass wir das Erlebte in unsere Tätigkeit, zur Verbesserung unserer Nationaltätenarbeit umsetzen können.

Und was ist das Fazit unserer Studienreise? Lernt eure Nachbarn kennen! Lernt voneinander! Ihr könnt Freundschaften schließen und Inspiration für Eure Arbeit bekommen. Es lohnt sich!

Ch. P.

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