ZeiTräume-Paare im Lenau-Haus

Quelle: Zentrum

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ZeiTräume heißt das Album vom VUdAK, dem Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler aus dem Jahr 2010 und gleichzeitig die Veranstaltungsreihe im Fünfkirchner Lenau-Haus. In der Sammlung werden die bildenden Künstler und die Dichter bzw. Schriftsteller vom VUdAK in Paaren vorgestellt.

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Seit 2012 finden im Lenau-Haus regelmäßig ZeiTräume-Abende statt, wo die jeweilige Ausstellungseröffnung mit einer Lesung und einer musikalischen Begleitung erfolgreich kombiniert wird. So war es auch am 15. Oktober 2015 um 18 Uhr, die Künstler erwartete ein volles Haus und begeistertes Publikum. Die Eröffnung der Gedenkausstellung des 1995 verstorbenen Kunstmalers Adam Misch, in Anwesenheit seiner Witwe Frau Márta Misch-Heim, war verknüpft mit der Lesung des Dichters Alfred Manz. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Gemischte Chor aus Schwarzfeld / Feked. Der Moderator der Veranstaltung war Johann Schuth, 1. Vorsitzender vom VUdAK.

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Der Kunstmaler Adam Misch (1935-1995) ist in Schorokschar / Soroksár geboren. Er machte sein Abitur 1954 am Piaristengymnasium in Budapest, anschließend studierte er zwei Jahre Theologie in Eger, vier Jahre an der Freien Kunsthochschule Csepel und fünf Jahre an der Budapester Hochschule für Kunstgewerbe. Zwischen 1973 und 1995 war er Leiter und Dozent für Malerei an der Freien Kunsthochschule Csepel, ab 1990 bis 1995 Leiter des Internationalen Kunstworkshops in Draustadt / Barcs. 1992 war er Gründungsvorsitzender der VUdAK-Künstlersektion.

Alfred Manz ist 1960 in Almasch / Bácsalmás in einer aus der Südbatschka vertriebenen Bauernfamilie geboren. Er studierte Deutsch und Mathematik an den Universitäten Pécs und Szeged. Zur Zeit ist er Lehrer am Ungarndeutschen Bildungszentrum in Baje / Baja. In seiner Familie gilt die Mundart nach wie vor als Muttersprache. Literarisch ist er seit dem Studium tätig. Seine Gedichte erschienen in der „Neuen Zeitung”, in „Signale”, im „Deutschen Kalender”, in „Das Zweiglein” und in „Erkenntnisse 2000”.

Die Ausstellung kann bis zum 15. November im Lenau Haus während der Öffnungszeiten besichtigt werden.

Stefan Szeitz

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