Schüleraustausch mit Ilmenau

Quelle: Neue Zeitung

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Es war eine richtig tolle Zeit!

In den Herbstferien nahmen wir an einem Schüleraustauschprogramm teil und verbrachten eine Woche in Ilmenau (Bundesland Thüringen). Wir haben neue Menschen kennen gelernt, neue Erfahrungen gewonnen und sehr viel erlebt.

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Wir nahmen am Unterricht teil und sahen, wie die deutschen Jugendlichen den Schulalltag erleben, wir lernten bei einer interessanten Stadtführung die Sehenswürdigkeiten von Ilmenau kennen. Eine Wanderung zum Aussichtsturm Kickelhahn in 861 Meter Höhe führte uns zum Goethehäuschen.

Beim Ausflug nach Weimar lernten wir ein Stück dunkler Geschichte kennen, wir besuchten das Konzentrationslager Buchenwald. Es war unglaublich beeindruckend zu sehen, unter welchen Umständen die Insassen dort tatsächlich gelebt haben, genau an diesem Ort zu stehen, wo damals alles geschehen ist, von all den Schicksalen und Leiden zu hören. Nach diesem bedrückenden Erlebnis fuhren wir in die Stadt, wo wir einen anderen geschichtsträchtigen, jedoch weniger traurigen Ort besuchten, nämlich das Wohnhaus von Goethe. Es ist unfassbar, dass alle Möbelstücke und Gegenstände der Familie im Originalzustand erhalten sind. Nach einem langen und interessanten Tag fuhren wir zu unseren Gastfamilien nach Hause, wo wir in Gesprächen die Eindrücke des Tages aufarbeiten konnten.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch der Technischen Universität Ilmenau, wo wir einer Chemie-Vorlesung lauschen durften und wertvolle Informationen bezüglich Studienmöglichkeiten erhielten. Ein Student aus Ungarn, Kristóf Dörnyei, der Maschinenbau in Ilmenau studiert, erzählte uns über seine positiven Erfahrungen.

Ein Besuch der Wartburg in Eisenach durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Burg beeindruckte uns sehr, ihr Baustil ist eine Mischung aus Romanik, Gotik und Renaissance. Die Führung war sehr interessant, die Fremdenführerin war auch sehr nett und geduldig. Diese Führung dauerte ungefähr eine Stunde, die leider auch sehr schnell verging.

Den letzten Tag verbrachten wir in Erfurt, in der Landeshauptstadt Thüringens, die auch Partnerstadt von Raab ist. Dort hatten wir eine kleine Führung durch den Dom und über die Krämerbrücke. Danach hatten wir ein paar Stunden zur freien Verfügung. Wir hatten endlich auch Gelegenheit zum Bummeln, aber um 17 Uhr kehrten wir nach Ilmenau zurück, wo die Schule für uns eine Abschiedsparty organisiert hatte.

Die Eindrücke waren vielfältig und lehrreich, neue Erkenntnisse und Bilder nahmen wir mit nach Hause. Am wertvollsten waren aber die vielen gemeinsamen Stunden mit den deutschen Jugendlichen. Ob bei McDonald’s, in Clubs oder im Kino, es herrschte immer gute Laune. Wir haben viel miteinander geredet, gemeinsam gesungen und getanzt, kurz gesagt: Wir hatten immer sehr viel Spaß!

Das Tollste ist die Erkenntnis, dass wir trotz 754 Kilometer Entfernung gar nicht so verschieden sind. Es wurden Freundschaften geschlossen und wir nahmen uns vor, in Kontakt zu bleiben. Es war eine richtig tolle Zeit!

Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch im April 2016, wenn die Gymnasialschüler aus Ilmenau zu uns nach Raab kommen. Dann können wir ihnen unsere schöne Stadt, unsere neue Schule, die Sehenswürdigkeiten und unser Leben zeigen.

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