Am Samstag werden die besten Weine der Ungarndeutschen vorgestellt

Quelle: LdU

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Auch dieses Jahr werden an dem Landesweiten Weinwettbewerb der Ungarndeutschen, an einer von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und dem Nadascher Winzerverein gemeinsam ausgetragenen Qualifikation die besten Winzer belohnt. Die Ehrung der herausragenden Weine und ihrer Hersteller erfolgt auch 2016 im Rahmen einer Gala. Neben den Preisen „Rotwein, Weißwein und Rosé der Ungarndeutschen“ überreichen die Organisatoren am 9. April in der Sporthalle von Nadasch auch zahlreiche Sonderpreise.

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„Aus dem ganzen Lande reisten erfahrene Weinexperten nach Nadasch an, um am Landesweiten Weinwettbewerb der Ungarndeutschen die besten Weine zu finden“, teilte János Hetényi, Vorsitzender des Nadascher Winzervereins mit. „Von den eingetroffenen 612 Weinproben wetteiferten etwa 100 Rose-, ungefähr 250 Rot- und etwa genauso viel Weißweine um die Gunst der Juroren. Die Proben konnten bis zum 29-30. März eingereicht werden, danach erfolgte die Bewertung der Weine. Die Kritiker vergaben ihre Punkte in acht Jurys mit je fünf Mitgliedern; die Weinproben, die sich als beste erwiesen, gelangten anschließend vor eine Spitzenjury, die dann die Besten unter den Besten benannte.“

János Hetényi verriet bisher nur so viel, dass der Jahrgang 2015 wesentlich besser gewesen sei als der zuvor, wobei die große Hitze im Sommer und der reichliche Niederschlag im Frühherbst auch im vergangenen Jahr die Entwicklung der Weinbeeren gefährdet habe. Im Allgemeinen sei das Wetter für die Weiß- und Roseweine günstiger gewesen, von diesen Sorten erwiesen sich daher die jüngeren Weine als herausragend gut. Unter den Rotweinen hätten sich eher die älteren Jahrgänge hervorgetan, so János Hetényi.

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Der Nadascher Weinwettbewerb blickt auf eine mehr als 25jährige Geschichte zurück, seit neun Jahren ist er landesweit geworden. Bei der Anmeldung ist es keine ausschließliche Voraussetzung, dass die Winzer deutscher Abstammung sind, die Verpflichtung der jahrhundertelangen Weinkultur der Ungarndeutschen gegenüber widerspiegelt sich eher im Profil und in der Abwicklung der Veranstaltung. Den Vorjahren ähnlich konnte sich auch heuer sonst jemand anmelden – von den größten Weinhäusern bis hin zu den kleinsten Familienkellereien. Bei der Bewertung zählte alleine die Qualität des Weines. Auch der Zahl der preisgekrönten Weine wurden keine Grenzen gesetzt: alle Weine, die die nötige Punktezahl erreicht haben, erhalten eine Anerkennung. Neben den drei Hauptpreisen („Rotwein, Weißwein und Rosé der Ungarndeutschen“) warten auch noch fünfzehn Sonderpreise auf Verleihung.

Welche Weine die preisgekrönten sind, steht bereits fest, die Ergebnisse werden am 9. April 2016 um 18 Uhr verkündet, und zwar der Tradition nach in der Sporthalle von Nadasch. Nach dem ungarndeutschen Kulturprogramm und der Preisverleihung dürfen sich die Gäste auf ein herzhaftes Abendessen und auf Tanz bis in die Früh freuen.

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