70 Jahre Ödenburg: Vertreibung trotz Treue

Quelle: Neue Zeitung
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Am Nachmittag des 22. Juli gedachten die Deutsche Selbstverwaltung von Ödenburg und der Deutsche Kulturklub Ödenburg und Umgebung des 70. jährigen Jubiläums der Vertreibung aus der Stadt. Im Frühling 1946 wurden aus der „Treuesten Stadt Ungarns“ innerhalb von drei Wochen mehr als 7.000 deutsche Bürger vertrieben.

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An der Gedenkfeier begrüßte Magdalene Krisch, Vorsitzende des Kulturklubs und der Selbstverwaltung, die Gäste aus Ungarn und aus der deutschen Partnerstadt Bad Wimpfen. In ihrer Festrede sprach sie darüber, was es bedeutet, alles hinter sich zu lassen und dann im Ungewissen anzukommen, wo man nicht erwartet wird. Trotzdem haben die Vertriebenen beim Aufbau Deutschlands eine große Hilfe geleistet, während ihre Arbeitskraft jedoch in Ungarn fehlte. Bürgermeister Tamás Fodor betonte wie wichtig die Kontakte zwischen Ödenburg und der Partnerstadt Bad Wimpfen seien. Nach der Kranzniederlegung gingen die Anwesenden in das evangelische Gemeindehaus, wo Schauspieler des Petőfi-Theaters einen deutschen literarischen Abend anhand des Buches über die Ödenburger Vertreibung von Andreas Krisch veranstalteten.

Ödenburg hat wegen der Volksabstimmung von 1921 eine spezielle Situation. Dank der deutschen Stimmen ist das Volksabstimmungsgebiet nach dem ersten Weltkrieg bei Ungarn verblieben, trotzdem wurde 25 Jahre später die Vertreibung durchgeführt.

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