Strudeltag in Hartian

Quelle: Neue Zeitung

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Der Motor des Hercel-Vereins in Hartian Hornyákné Teréz Fajth organisierte bereits drei Mal die sommerliche Backwoche, bei der die Jugendlichen unter der Leitung erfahrener Köchinnen in die Kochkünste der traditionellen schwäbischen Küche der Stadt eingeweiht werden. Diese Aufgabe übernahm heuer der Freundeskreis Schwäbischer Jugendlicher in Hartian. Zur Backwoche in der Begegnungsstätte „Eulenburg“ kamen auch junge Interessierte aus Harast und Schambek.

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Am Strudeltag durften die Geschickteren selbst den Teig ausziehen (ohne dass er reißt) und zusammenrollen – unter der Aufsicht von Frau Kati Farkas. Neben Mohn, Topfen, Kraut oder Weichsel als Füllung gab es auch eine Spezialität aus der Batschka: Füllung aus Krumpieren und Marillen. Und das gemeinsame Mittagessen bestand aus Strudelsuppe. Wie diese kaum bekannte Suppe zubereitet wird, kann man im deutschsprachigen Hartianer Kochbuch nachlesen.

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Zutaten: Abgerundete Enden des Strudelteigs, 1 Zwiebel, 1 EL Fett, 2 TL Gewürzpaprika und Salz.

Zubereitung: Die beim Strudelbacken entstandenen Enden auf einem Brett gut durchkneten und 20 Minuten ruhen lassen. Das obere Teil einfetten und den Teig auf einem Geschirrtuch so lange ziehen, wie er es zulässt. Von beiden Seiten aufrollen und in der Mitte durchschneiden. Die zwei so entstandenen Rollen in 8 cm lange Stücke schneiden.
Für die Suppe die Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und in Öl anbraten. Mit Paprika bestreuen und mit etwa einem Liter Wasser aufgießen. Nach Geschmack salzen und aufkochen. In dieser Suppe die Strudelteigstücke kochen.

Erschienen in: NZ 34-35/2016
Fotos: Freundeskreis Schwäbischer Jugendlicher Hartian

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