Willand war am Wochenende von Musik laut

Quelle: Zentrum

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Das zweite Wochenende im September verging im Süden von Branau im Zeichen der deutschen Nationalität. Der Deutsche Tag in Fünfkirchen und das schwäbische Musikwochenende in Willand haben diesmal die an der ungarndeutschen Kultur Interessierten zusammengebracht. Die zweitägige Veranstaltung auf dem Willander Veranstaltungsplatz wurde dieses Jahr zum zweiten Mal veranstaltet. Am Freitag sorgte das Tanz- und Kulturprogramm für die Unterhaltung, anschließend musizierten auf dem Ball die Kapellen UnterRock und Schütz abwechselnd und auch zusammen. Ebenso niveauvoll war die Veranstaltung am Samstag, die auftretenden Gruppen kamen nicht nur aus der Umgebung, sondern auch von fernen Orten des Landes, sowie aus dem Ausland in die Branauer Kleinstadt.

Die Deutsche Nationalitätentanzgruppe aus Deutschmarok eröfnette den zweiten Tag der Veranstaltung, jüngere und ältere Tänzer traten gemeinsam auf. Danach spielte Die Bayerkrainers, deren drei Mitglieder auf Akkordeon, Saxophon, Klarinette und auf Trompete spielten. Trotz ihres jungen Bestandes von einem halben Jahr spielten die Branauer Musikanten die vertrauten ungarndeutschen Melodien im Einklang. Die jungen Tänzer des Arbeitskreises Banat-JA reisten aus Arad nach Willand, um auch vor dem ungarischen Publikum mehrmals aufzutreten. Ihnen folgte die Schüler- und Jugendgruppe der Tanzgruppe Kätschka, die mit ihrem jugendhaften, lebendigen und schwungvollen Programm zur Stimmung der Veranstaltung beitrug. Auch die Kapelle Die Ziribarer trat auf. Die in diesem Sommer gegründete Werischwarer Gruppe hat deutsche und ungarndeutsche Lieder in ihrem Repertoire. Als letzter betraten drei Mitglieder der Branauer Stimmungsparade die Bühne und stimmten mit ihren Melodien die Zuschauer auf den Ball ein.

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Am zweiten Tag begann die Veranstaltung in einer familiären Atmosphäre, dann füllte sich aber langsam der Platz mit Zuschauern. Die Gäste, die Dirndl oder Lederhosen trugen konnten während des Abends Stimmen für ihre Trachten sammeln, und in der Kinder- oder Erwachsenenkategorie am Wettbewerb teilnehmen. Die jüngeren Teilnehmer fragten mutiger nach Stimmen, um einen der drei Preise zu gewinnen. Auch der Anblick der Dirndl und Lederhosen steigerte die Stimmung des Abends, der seinen Höhepunkt mit dem Auftritt der Freddy Pfister Band erreichte. Die Kapelle reiste aus dem Tiroler Zillertal nach Willand, um mit eigenen Liedern, mit deutschen Schlagern und vom Oktoberfest bekannten Melodien die Teilnehmer dazu anzuspornen, die Tanzfläche zu betreten.

Im Laufe der Veranstaltung hatten die Gäste neben dem örtlichen Wein natürlich auch die Möglichkeit Bier, Brezeln und Weißwurst zu verzehren, um mit erneuerter Kraft das Tanzen fortsetzen zu können. Bis die Stadt am Sonntag in der Früh zur Ruhe kam, kehrte jeder Gast zufrieden nach Hause.

Aliz Horváth

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