Zum Gedenken an eine hervorragende Persönlichkeit

Quelle: Zentrum

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Zum Gedenken an Nikolaus Manninger, den bekannten ungarndeutschen Choreografen und Tanzpädagogen, wurde am 15. Oktober 2016 in der Pannónia Grundschule eine Gedenktafel eingeweiht. Er habe immer ein gutes Wort für alle gehabt und dank ihm seien alle Klassen, die er unterrichtet hat, wie eine kleine Tanzgruppe gewesen, erinnerte sich Katalin Mayer-Katona, die Vorsitzende der Deutschen Selbstverwaltung des XIII. Bezirks in Budapest.

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Julianna Varsányi-Salgó, ehemalige Direktorin der Schule, führte die Anwesenden in die gemeinsame Geschichte des vor zwei Jahren verstorbenen bekannten ungarndeutschen Tanzpädagogen und der Bildungseinrichtung ein, die vor 20 Jahren ihren Anfang genommen hatte. In dem Schuljahr 1996/1997 wurde das zweisprachige Nationalitätenprogramm gestartet und Nikolaus Manninger gründete den Nationalitätentanzunterricht in der Grundschule. Im Laufe der Jahre nahmen die Schülerinnen unter seiner Leitung an mehreren Nationalitäten- und Volkstanztreffen teil, sie hatten Auftritte unter anderem in Ujfluch/Szigetújfalu und in Untergalla/Alsógalla. Er machte keinen Unterschied zwischen den talentierten und weniger talentierten Tänzern, da er meinte, wenn jemand das ganze Jahr hart gearbeitet und sich für den Auftritt fleißig vorbereitet habe, dann solle die Person die Möglichkeit bekommen, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Nach der Einweihung der Gedenktafel wurde die Veranstaltung mit dem Erntedankfest der Pannónia-Schüler in der Turnhalle fortgesetzt. Das traditionelle Schulprogramm war dieses Jahr im Ganzen dem bekannten und beliebten Choreografen gewidmet, und war auch gleich die dritte Veranstaltung des von der Nikolaus-Manninger-Stiftung für Tanzkunst gegründeten Tanzfestivals, welches die Ziele hat, das Andenken des Tanzpädagogen zu bewahren und Tanzgruppen die Möglichkeit zu geben, sich der breiteren Öffentlichkeit zu zeigen.

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Katalin Mayer-Katona meinte, dass Veranstaltungen, wie diese, zur Identitätspflege beitrügen und die beispielhafte Kooperation zwischen der Schule und der Deutschen Selbstverwaltung prüften.

Eine der wichtigsten Aufgaben der Nationaliätenselbstverwaltung ist die Förderung der begabten SchülerInnen. Sie zeichnet Achtklässler der Pannonia-Grundschule für ihre schulischen Leistungen und gute Sprachkenntnisse bzw. ihre Arbeit im Bereich Traditionspflege aus. Die erste Anerkennung wurde vor 5 Jahren zum ersten Mal verliehen, heuer erhielt diese András Szilveszter Dénes, der bei mehreren Veranstaltungen der Grundschule – auch bei dieser – musikalisch mitwirkte und sein Talent bei Rezitationswettbewerben auf Lokal-, Regional- und Landesebene unter Beweis stellte. Mit der Auszeichnung ist ein einjähriges Stipendium in Höhe von 5.000 Forint pro Monat verbunden.

Lajos Grund

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