Das Wanderbündel in der Tamási-Nationalitätenschule

Quelle: Zentrum

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Das Wanderbündel im Tamási-Áron-Nationalitätengymnasium in Budapest

Schulbericht

Das Wanderbündel kam am 5. Dezember 2016 auch in das Tamási-Áron-Nationalitätengymnasium in Budapest im 12. Bezirk an. Am Projekttag übergab das Bündel die Delegation der Sankt-Stephan-Nationalitätengrundschule aus Woj/Baj (die Lehrerin Frau Éva Waldmann-Baudentisztl, der Schulleiter Herr Csaba Ruttner und der Vorsitzende der Deutschen Selbstverwaltung Herr Eugen Izing) unserer Schule.

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Die Nationalitätenklassen des Gymnasiums bereiteten sich auf den Empfang bereits eine Woche vor der Ankunft am Volkskundeunterricht vor, etliche Dokumentarfilme im Thema Vertreibung und Wanderbündel sahen sie sich an. Am Projekttag nahmen auch eingeladene Ehrengäste teil. An sonderlichen Geschichtsstunden erzählten die Zeitzeugen – Frau Herein-Mayer aus Wudigess, Frau Milbich-Taller aus Schaumar, Frau Luncz-Ringler aus Wudersch und Frau Müller-Schieferer aus Krottendorf – ihre persönlichen Erinnerungen den SchülerInnen. Sie wurden auch von den Vorsitzenden der Deutschen Selbstverwaltungen, den Verwandten und Bekannten zur Schule begleitet.

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Das Empfangsfest in der Sporthalle wurde vor den SchülerInnen der Nationalitätenklassen und den Ehrengästen um 13 Uhr von dem stellvertretenden Schulleiter Gyula Meskó eröffnet. Nach der Volkshymne der Ungarndeutschen begrüßte er alle Anwesenden auf Deutsch und auf Ungarisch. In der Eröffnungsrede erklärte er das Trauma und die Tragödie dieses Geschehnisses und die Bedeutung der Erinnerung. Am Fest erinnerten sich die SchülerInnen mit Gedichten und Volksliedern an den Schicksalsschlag der Vertreibung. Der Höhepunkt war, als die Schülerinnen das Bündel aufbanden, und alle konnten erblicken, was sich im Bündel versteckt.

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Am Erinnerungsprogramm nahmen auch die Achtklässler der Jókai Mór Deutschen Nationalitätengrundschule, die sich auch im Bezirk auf dem Schwabenberg befindet, teil. Im Rahmen des Projekts wurden in der Schulaula eine Plakatausstellung über die Vertreibung als auch eine heimatkundliche Ausstellung mit authentischen Gegenständen und Trachten – eine Einrichtung einer Küche – geöffnet.

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Das Wanderbündel blieb eine Woche lang in unserer Schule, während sich die SchülerInnen und die Lehrer die Ausstellungen ansehen und die Zeit der Erinnerung widmen konnten. Die Delegation des Gymnasiums brachte das Wanderbündel am 12. Dezember in die Deutsche Nationalitätengrundschule in Sankt Lorenz weiter.

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