Martinstag in Tschasartet

Quelle: Zentrum

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Der heilige Martin wurde als Sohn eines römischen Offiziers geboren und trat mit 15 Jahren in die römische Armee ein. Ein Ereignis machte ihn weltberühmt: Martin begegnete als Soldat auf dem Pferd sitzend an einem Stadttor einem frierenden Bettler. Er teilte mit dem Schwert seinen Mantel und schenkte diesem eine Hälfte. In der folgenden Nacht erschien ihm im Traum Christus mit einem Mantelstück bekleidet. Das Volk von Tours (Frankreich) wünschte sich Martin als Bischof. Er lehnte dies jedoch ab. Die Legende berichtet, er soll sich deshalb in einem Stall versteckt haben, um der Wahl zu entgehen. Die Gänse sollen ihn jedoch durch ihr Schnattern verraten haben. Am 11. November finden in den Dörfern zahlreiche Martinsumzüge statt, mit zahlreichen singenden Kindern mit Laternen in den Händen. Der Umzug findet in der Dämmerung statt. Der Martinstag wird auch kulinarisch gefeiert.

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Vor 15 Jahren haben wir beschlossen, dass auch wir St. Martins Tag feiern werden. Laternen bastelten wir zusammen mit den Kindern, die Eltern sorgten für Tee, Glühwein und für mit Gänse-Fett bestrichenes Brot. Der Umzug endete in der Kirche, wo die Kinder für ein schönes Programm sorgten, sie trugen Szenen aus dem Leben des heiligen Martins, vor.

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Nach einigen Jahren knüpften sich auch die Schulkinder an unser Programm an. Seit drei Jahren ist es ein sogenanntes Dorf-Fest. An den Organisationsarbeiten nehmen nicht nur die Mitarbeiter des Kindergartens und der Schule, sondern auch Angestellte der Gemeinde teil. Wir haben den Eltern für Vieles zu danken, sie sorgten für das Essen und Trinken. Das Programm in der Kirche wurde von den Schulkindern der 3. Klasse und der älteren Gruppe des Kindergartens vorgeführt. Vielen Dank den Pädagogen, Andrea Barabás, Erika Bujdosó-Csontos, Éva Winter und Mária Takács. Ein großes Dankeschön geht auch an János Lei, der die Laternen segnete. Die Mitglieder des Kuratoriums der Stiftung „Falatkák” bedanken sich bei allen Mitwirkenden für ihre Arbeit und Unterstützung.

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