Spaß am ungarndeutschen Volkstanz haben

Quelle: Landesrat

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III. Volkstanzwoche des Landesrates in Totwaschon

Heuer wurde bereits zum dritten Mal die Volkstanzwoche des Landesrates veranstaltet, bei der sich Tänzer aus allen Ecken des Landes versammelten, um neue ungarndeutsche Choreographien einzustudieren. Die 40 Tänzerinnen und Tänzer kamen aus folgenden Orten Ungarns: Sankt Martin/Szigetszentmárton, Ratzenmarkt/Ráckeve, Tschip/Szigetcsép, Moor/Mór, Pußtawam/Pusztavám, Harast/Dunaharaszti, Waschludt/Városlöd, Hajosch/Hajos, Paumasch/Pomáz, Kalasch/Budakalász, Großdorf/Vaskeresztes, Seetsche/Dunaszekcsö, Sulk/Szulok, Berzel/Ceglédbercel, Ajke/Ajka, die beiden Choreographen stammen aus Wokan/Vókany und Maratz/Mórágy und die Organisationsleitung aus Budapest.

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Die Volkstanzwoche stand unter der bewährten Leitung der Büroleiterin des Landesrates Zsuzsanna Ledényi. Es stand eine Woche zur Verfügung, um sich die beiden Werke, den „Hoppsa Zeppel“ von Gábor Agárdi und die Choreographie „Taborzo“ von László Nagy anzueignen, also es waren harte und lange Proben (täglich 7-8 Stunden).

Ein strikter Tagesablauf war vorgeschrieben, jeden Tag um 8.00 Uhr Frühstück, dann ab 8.30 bis 12.30 Tanzprobe, dann ein bisschen Rast, und ab 13.30 bis 17.30 wieder Bewegung. Die Choreographen László Nagy und Gábor Agárdi halfen den Teilnehmern beim Einstudieren der beiden Tänze. Nach dem Abendessen stand der Abend zur freien Verfügung, wobei auch die tänzerischen Lustbarkeiten nicht fehlen durften.

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An einem Tag hörten wir einen Vortrag des Choreographen János Brieber über den Aufbau und die Verwirklichung einer erfolgreichen Choreographie und ein Vormittag stand im Zeichen eines Vortrages von Hajnalka Pfeifer-Takács über das Singen in Verbindung mit Tanz und die damit zusammenhängende Atemtechnik. Beide Vorträge fanden voll interessierte und begeisterte Zuhörer.

Bis Freitag war das Einstudieren der Choreographien geschafft und am Nachmittag haben alle ihre eigenen Volkstrachten angezogen, und das Erlernte wurde präsentiert.

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Dann ging es ab zum Abendessen und zur Entspannung. Der Samstagvormittag stand dann noch im Zeichen des Erfahrungsaustauschs aller Mitglieder, bevor es zum Mittagessen ging und dann hieß es Abschied nehmen.

An dieser Stelle möchten sich die Mitglieder der Volkstanzwoche bei den Veranstaltern für ihre Arbeit im Tanzlager, sowie für die Bereitstellung der Werke herzlichst bedanken. Man dürfte nämlich das Erlernte mit nach Hause nehmen, um es zu Hause in der eigenen Gruppen zu verwenden.

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An allen Tagen der Volkstanzwoche war die wichtigste Hilfe Frau Bernadett Mayer-Cseh, die Direktorin des Hotels Bakony, die uns die gesamte Infrastruktur des Hotels zur Verfügung stellte. Ebenso war Herr Bürgermeister Ferenc Sipos uns eine unerlässliche Hilfe. Der Landesrat bedankt sich dafür auf das Herzlichste. Der Dank geht auch an die Sponsoren, an das Ministerium für Humanressourcen, die LdU, das BMI, die örtliche und die deutsche Selbstverwaltung von Totwaschon, den Landesrat und an alle Teilnehmer, die mit ihrem Kostenbeitrag auch wesentlich dazu beigetragen haben, dass der Landesrat dieses Volkstanzlager veranstalten konnte.

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Natürlich ist damit die Arbeit der Teilnehmer nicht zu Ende, denn zu Hause müssen sie natürlich das angeeignete Können an ihre Tanzgruppen weitergeben. Es war für alle sicherlich ein gutes Gefühl, neue Freunde zu finden, die auch Spaß am ungarndeutschen Volkstanz haben.

Besonderer Dank gilt dem Landesrat der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen für die Organisation der Tanzwoche.

Wir hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Text und Bilder: Manfred Mayrhofer, LandesratForum

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