Neue Wege bei der GJU

Quelle: GJU

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Strategisches Wochenende der GJU
in Werischwar und Sanktiwan

Die Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher hat ihr zweites Strategisches Wochenende im Jahr in dem Ofener Bergland, in Werischwar und Sanktiwan, verbracht. Dank der Gastgebergruppen, der GJU Sanktiwan und des Werischwarer Heimatwerks, haben wir neue Erlebnisse und Impulse gesammelt, dank des von Zsuzsanna Ritzl geleiteten Workshops haben wir an einer neuen Strategie gearbeitet, die viele Erneuerungen und einen neuen Programmplan beinhaltet.

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„Neues Präsidium, neue Multiplikatoren, neuer Schwung – die GJU soll neue Wege betreten”, so hat Zsuzsanna Ritzl, die Geschäftsführerin der GJU, das Wochenende eröffnet. Zsuzsanna hat den Arbeitsplan aufgrund der in Stuttgart bei dem ifa -Jugendakteursforum gelernten Praktiken und Methoden zusammengestellt.

Nach ihrer Eröffnung sind wir auf die Einladung des Werischwarer Heimatwerks in das Café Müller gegangen, wo für uns ein ungarndeutscher Singabend organisiert wurde. Die Werischwarer Jugendlichen pflegen eifrig ihren ungarndeutschen Volksliedschatz, so haben sie uns auch einige ihrer Lieblingslieder beigebracht. In guter Laune haben wir sie näher kennengelernt, und hoffen auf eine weitere gute Kooperation!

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Am Samstag haben wir in drei Gruppen an einer besseren Kommunikation innerhalb des GJU-Teams bzw. an den Programmen des nächsten Jahres gearbeitet. Multiplikatorin Ildikó Jencsik hat eine neue Applikation namens „Slack” vorgestellt, was ab jetzt als neue Kommunikationsplattform innerhalb der GJU fungieren soll. Wir haben außerdem beschlossen, dass – nach dem Beispiel der JEV – innerhalb der GJU Arbeitsgruppen funktionieren werden: „soziale Medien”, „Politik-Freundeskreise” bzw. „Programme-Organisation”.

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Wie schon erwähnt, das Programmangebot der GJU für das kommende Jahr ist auch „reformiert” worden. Die wohlbekanntessten und meistbesuchten Veranstaltungen, wie das Hallenfußballturnier und die Vorsilvesterfeier bleiben natürlich, und beide finden 2018 in Wemend statt. Das bisherige KreaCamp wird unter dem Namen „GJU Camp” in Litowr veranstaltet. Eine der zwei Strategischen Wochenenden wird auch umgestaltet. Neben den Multiplikatoren werden die Leiter der Freundeskreise und der landesweiten Jugendorganisationen zu einem Kooperationsforum, das zum ersten Mal in Hartian zusammengerufen wird, eingeladen, damit eine engere Zusammenarbeit entsteht. Neben den Besprechungen und Diskussionen werden die Teilnehmer von bestimmten Vortagsgebern fortgebildet. Das andere Strategiewochenende bleibt für das engere GJU-Team, und wird in Waschludt untergebracht. Statt des Landestreffens wird ein sog. Sommerfest (2018 in Hartau – Szelidi-See), gefeiert, bei dem sich immer ein bestimmter Freundeskreis vorstellt. Die Jugendlichen werden die Musik- und Tanzkultur, die gastronomischen Bräuche (usw.) ihrer Ortschaft den anderen Teilnehmern im Rahmen eines kleineren Festivals präsentieren. Wegen der großen Anfrage werden sogar zwei Touren organisiert. Bei der nächsten Fahrradtour werden wir Taks und Sankt Martin kennenlernen. Die grenzüberschreitende Bustour wird von dem Tokajer Bergland bis nach Kaschau führen, wobei wir die ungarndeutschen und russinischen Siedlungen entdecken bzw. uns mit den karpatendeutschen Jugendlichen treffen werden.

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Nach der harten Arbeit haben wir dank Erik Richolm und Jessica Marlok den ungarndeutschen Lehrpfad in Sanktiwan bei Ofen besucht, was wirklich faszinierend gewesen war. Zum Schluss haben wir uns bei dem Dorffest in Leinwar entspannt.

Vielen Dank geht an das Bundesministerium des Inneren für die Förderung des Programms, wodurch die fachliche Bereicherung und Erneuerung der GJU ermöglicht worden ist.

Martin Surman-Majeczki

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