Herbstmusik – Harmonikaklänge in Mesch

Quelle: Landesrat

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Das Jugendharmonikaauswahlorchester (JHAO) wurde anlässlich der 1. Harmonikawoche des Landesrates der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen im Jahre 2008 gegründet. Die Gründerväter waren Franz Heilig, damaliger Vorsitzender des Landesrates, und Stefan Geiger. , Musikpädagoge und Harmonikalehrer aus Madarasch.

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Die Harmonikawoche hat folgende Ziele: Ungarndeutsche Melodien zu erlernen; Freude an der Arbeit in einer Gemeinschaft zu lernen; die ungarndeutsche Identität, die Vorteile der Doppelidentität zu erkennen; Beitrag zur Erziehung der ungarndeutschen Intelligenz zu leisten. Ihre vornehmste Zielsetzung ist die schwäbische Musik vertraut und beliebt zu machen und für die Nachwelt weiter zu vererben. Der musikalische Leiter der Kapelle forscht mit unermüdlicher Ausdauer nach den noch auffindbaren Notenblättern. Der größte Erfolg dieses Orchesters war der Auftritt im Herbst 2014 in Deutschlandsberg, beim Internationalen Akkordeontreffen, wo die Landesrat-Musikanten ein einstündiges Konzert gaben und so die ungarndeutsche Musikkultur den österreichischen Gästen nahebrachten. 2017 waren sie bereits das dritte Mal in Altofen und hier in Mesch, in der kleinen Besetzung von 12 Musikern, die alle aus der Umgebung Budapests kamen. Die Kapelle wird von Herrn David Solymosi, einem jungen Musiker aus den eigenen Reihen, geleitet.

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Beim Auftritt am 1. Oktober in der Freiluftbühne des Kulturhauses von Mesch/Mözs präsentierten die jungen Musiker den zahlreichen Zuhörern ihr Können und das wunderbare Klangbild eines gemeinsamen Harmonikaspiels. Begrüsst wurden sie von der Vorsitzenden der örtlichen DNSV und Leiterin des ungarndeutschen Chores, Frau Eva Koleszár. Auch begrüßte sie die Vertreter des Landesrates: Josef Fricz, Mitglied der Sektion Blasmusik, die Büroleiterin Zsuzsa Ledényi und Manfred Mayrhofer, Redakteur des LandesratForums und Pressereferent des Weltdachverbandes der Donauschwaben sowie die zahlreichen Gäste. Mit dem traditionellen Beginn – dem Kmohur-Marsch – begann das Programm. Gespielt wurden Polkas, Walzer und Märsche, die alle aus der Sammlung von Stefan Geiger, der in den vergangenen 9 Jahren eine wunderbare Arbeit geleistet hat, aber aus Gesundheitsgründen die Leitung an David Solymosi abgegeben hat. Für diese Arbeit bedanken sich die Mitglieder und ihre Leiter sowie der Landesrat auf das Herzlichste. Nach dem mehr als einstündigen Programm, das mit starkem Applaus bedacht wurde und zu einigen Zugaben führte, bedanke sich Zsuzsanna Ledényi für die Einladung und übergab eine Auswahl von Musik-CDs des Freundeskreises der Donauschwäbischen Blasmusik als kleine Aufwartung an Frau Koleszár. Im Rahmenprogramm trat die Feuerwehrkapelle der Deutschen Nationalität in Seksard auf. Sie spielte ungarndeutsche Märsche und Polkas, aber auch modernere Blasmusikstücke. Einige Musikstücke wurden von den Harmonikaspielern angehört bevor es vor der Abreise noch einem kleinen Imbiss gab.

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Auf der Fahrt nach Budapest wurde eine kurze Rast dazu benützt, um bei einem kollektiven Pizza-Essen, das von einem privaten Sponsor gestiftet wurde, den Tag fröhlich ausklingen zu lassen.

Text und Bilder: Manfred Mayrhofer

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