„In zwei Welten”-Wanderausstellung in Dresden zu sehen

Quelle: Zentrum

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Am 30. Januar lud das Sächsische Staatsministerium des Innern zur Eröffnung der Wanderausstellung „In zwei Welten – 25 Deutsche Geschichten, Deutsche Minderheiten stellen sich vor“ in das Foyer im SMI (Dresden, Wilhelm-Buck-Straße 2) herzlich ein.

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Die Ausstellung ist ein Produkt der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) in der FUEN (Federal Union of European Nationalities, Flensburg). Sie zeigt Herkunft und Tradition sowie aktuelle Verbandstätigkeiten deutschstämmiger Volksgruppen unter dem Dach der AGDM im Ausland. Die Zahl der Menschen deutscher Abstammung im Ausland wird auf insgesamt über eine Million geschätzt. Diese ethnischen Minderheiten entstanden in den vergangenen Jahrhunderten durch die deutsche Ostkolonisation, durch gezielte Auswanderungsbewegungen sowie durch Grenzverschiebungen und Vertreibungen nach Kriegen, vor allem den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert. Thematisiert werden die Tätigkeiten der einzelnen Minderheitenverbände in aktuellen Projekten. Sprachpflege, Bildungs- und Schulwesen sowie Kulturarbeit spiegeln das vitale Verbandsleben sowie die politischen und soziokulturellen Wechselbeziehungen zwischen den deutschen Minderheiten und den Mehrheitsgesellschaften. Die Facetten (und die Neuerfindung) deutscher Identität(en) sind in übergreifenden Themenblöcken zu Sprache, gelebter Tradition, Religion, Vertreibung und Deportation, Jugend und Medienarbeit erfahrbar. Sie umfasst rund 60 Ländertafeln und 7 Medientruhen. Präsentiert wurde die Ausstellung bisher in der Ungarischen Botschaft in Berlin und in Sonderburg/Dänemark und nunmehr im Foyer des Sächsischen Innenministeriums.

Neben Grußworten aus dem Haus sprachen Herr Bernard Gaida (gleichzeitig Sprecher der AGDM) und Herr Hartmut Koschyk (in der letzten Wahlperiode Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten) zu den Gästen.

‎Bund der Vertriebenen – Landesverband Sachsen‎

Foto: Sächsisches Staatsministerium des Innern

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