Flashmob unterstützte Wahlkampfziele der Ungarndeutschen

Quelle: LdU

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Auch Jugendliche wollen einen Abgeordneten im Parlament

Der Budapester Heldenplatz war am 9. März Schauplatz eines spontanen Menschenauflaufs, Organisatoren des Flashmobs waren die Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher und das Team der für ungarndeutsche Jugendliche eingerichteten Social-Media-Plattform „SVUNG”. Mit der Initiative wollte man einerseits die Aufmerksamkeit auf die Minority-Safepack-Bewegung lenken, aber das vorrangige Vorhaben war die Unterstützung des Parlamentswahlkampfes der Ungarndeutschen.

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Die aus zahlreichen Ortschaften zum Flashmob angereisten und sich auf dem Heldenplatz versammelten Jugendlichen trugen durch Blasmusik begleitete deutsche Volkstänze vor und banden in ihre Produktion auch Zuschauer mit ein. Anschließend erteilte man über Ziele und technische Details der Wahlkampagne Auskunft, und man bot allen die Möglichkeit an, sich an Ort und Stelle in das ungarndeutsche Wählerverzeichnis aufnehmen zu lassen.

Károly Radóczy, der Hauptorganisator des Flashmobs, betonte, dass man der Jakob-Bleyer-Gemeinschaft sehr dankbar für den Informationsstand sei. Laut Radóczy sei auch den Jugendlichen wichtig, im Interesse der Zukunft der Nationalität gemeinsam ihre Stimmen hören zu lassen. Man habe auch auf diese Weise alle gleichgesinnten Jugendlichen aufrufen sollen, sich in das ungarndeutsche Wählerverzeichnis registrieren zu lassen, und am 8. April die Deutsche Liste der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen zu wählen, damit Spitzenkandidat Emmerich Ritter als vollberechtigter Abgeordneter in das Parlament kommt. Dies ist nämlich die Bedingung für eine noch effektivere Interessenvertretung der Ungarndeutschen, für eine Weiterentwicklung des ungarndeutschen Bildungswesens, für ungestörte Kulturpflege und Stärkung der Beziehungen zu Deutschland.

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Ein zweites Ziel des Flashmobs war die Unterstützung der Minority-Safepack-Bewegung, deren Initiatoren sich zum Ziel gesetzt haben, europaweit eine Millionen Unterschriften zu sammeln, damit sich die Europäische Union noch wirksamer für die Angelegenheiten der nationalen Minderheiten einsetzt. Károly Radóczy sprach sich dafür aus, dass es die ungarndeutschen Jugendlichen für wichtig hielten, neben den eigenen Interessen auch für die der anderen Minderheiten einzutreten.

Der Einladung zur Veranstaltung sind mehrere Tanzgruppen und Kapellen der deutschen Nationalität gefolgt, und zahlreiche Interessenten sind auch einzeln gekommen, um für die Wichtigkeit dieser Angelegenheiten zu demonstrieren. Das Video über die Versammlung wurde bereits veröffentlicht.

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