Ein besonderes Fest in Hartian

Quelle: Zentrum

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Freundeskreises Schwäbischer Jugendlicher Hartian
feierte fünfjähriges Bestehen

Mit einer großzügigen authentischen schwäbischen Hochzeit haben die Hartianer Jugendlichen und ihre Freunde am 14. April das fünfjährige Jubiläum der örtlichen GJU-Mitgliedsorganisation gefeiert. Mitgewirkt haben sieben Tanzgruppen aus Harast, Schambek, Wetschesch, Pußtawam, Sankt Martin, Detta (Banat) und Hartian. Aber es kamen auch Gäste aus Nordschleswig (Dänemark), Tschemere, Schaumar, sowie aus der Branau und Tolnau.

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Die große Veranstaltung mit der Teilnahme von mehr als 350 Personen in Trachten fing mit einem traditionellen Hochzeitsumzug mit der Begleitung der jungen Hartianer Blaskapelle Presso Band. Das Abholen des Bräutigams und der Braut erfolgte auch zweisprachig. Bei diesen Häusern und bei besonderen Schauplätzen haben die Tanzgruppen auf der Straße ihr Tanzprogramm vorgestellt. In der Sankt-Barbara-Kirche hat unser Priester eine deutschsprachige Messe zelebriert. Nach dem Ende des Umzugs hat eine alte Frau das junge Paar mit salzigem Brot und Wasser empfangen, damit die Ehezeit reich und dauerhaft sein wird. Nach der Pause ab 19 Uhr hielten Vorsitzender Károly Radóczy und Vizevorsitzender Martin Surman-Majeczki die Festreden. Nach den Hymnen fand das bei uns typische schwäbische Abendessen (Hühnersuppe, Paradeissoße mit Hühnerfleisch, Strudel und verschiedene Hartianer Gebäcke), das im Rahmen einer mehrtägigen Hochzeitsvorbereitung angefertigt wurde. Gleich danach hat die Tanzgruppe Edelweiss Detta mit ihrem wunderbaren und niveauvollen Programm die Banater Schwäbische Hochzeit vorgeführt, die Hartianer Hercel-Tanzgruppe hat den Hochzeitsball mit der Grußpolka eröffnet. Im Abendsprogramm könnten natürlich die für Hartian typischen Hochzeitsbräuche nicht fehlen, wie zum Beispiel: die Köchin hat sich verbrannt, ein Bub hat den Schuh vom Fuß der Braut gestohlen, das junge Paar sollte einen Holzstück durch Sägen trennen, Maskarede, Besentanz. Im Hochzeitsball bebte die Tanzfläche durch die vielen ungarndeutschen Gäste, die alle mitgefeiert haben. Nach dem Besentanz in der Nacht stand Saures auf dem Hochzeitsmenü. Im Morgengrauen endete die Unterhaltung mit der musikalischen Begleitung der Braut nach Hause.

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Herzlichen Dank an alle, die dabei waren und mit uns gefeiert haben. Unser bester Dank gilt auch den mitwirkenden Tanzgruppen und den Medien, die präsent waren.
Für die finanziellen Förderung bedanken wir uns bei dem Ministerium für Humanressourcen, bei der Stadt Hartian, bei der Deutschen Selbstverwaltung des Komitats Pesth bzw. bei dem Verband der Deutschen Selbstverwaltungen in Nordungarn!
Wir sind dankbar für den Zusammenschluss der Zivilorganisationen, Institutionen, der Gemeinschaft von Hartian, die das Zustandekommen der Hochzeit ermöglicht haben!

Im Namen der Hartianer Jugendlichen: Martin Surman-Majeczki

Für die Fotos bedenken wir uns bei Maria Fajt Kleineisel herzlichst.

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