III. Jugendtreffen der Nationalitäten



Quelle: Zentrum

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Im Mittelpunkt stand die Vielfalt von Ungarn

Zum drittem Mal fand mit der großzügigen Förderung des Staatssekretariats für die Beziehungen zu den Kirchen, Volksgruppen und zur Zivilgesellschaft das Jugendtreffen der Nationalitäten am Welenzer-See statt. Heuer hat die Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher den ehrenvollen Auftrag bekommen, das größte Jugendtreffen der dreizehn ungarnländischen Nationalitäten zu organisieren. Wir waren von Anfang an bestrebt alle anerkannten Nationalitäten anzusprechen und ein vielfältiges Programmangebot zusammenzustellen. Zahlreiche Nationalitäten haben unsere Einladung angenommen und aktiv an der Veranstaltung teilgenommen. Viele waren darin einig, dass das diesjährige Treffen bisher das erfolgreichste war.

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Am 14. September wurde das Programm feierlich, direkt am Seeufer eröffnet. Stellvertretender Staatssekretär Dr. Zoltán Fürjes, Parlamentsabgeordneter Emmerich Ritter sowie GJU-Vorsitzende Blanka Jordán richteten ihre Grußreden an die anwesenden Leiter der Landesselbstverwaltungen, die Parlamentssprecher und nicht zuletzt an die Jugendlichen. Sie meinten, dass dieses Treffen ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit der ungarnländischen Nationalitäten eröffnet habe, denn seit dem Bestehen der Veranstaltung die Kooperation der Nationalitäten auch auf der Jugendebene, unter den Vertretern der Jugend geschieht. Für die Zukunft der Nationalitäten sei der Nachwuchs unentbehrlich, das Treffen trage auch zu der Nachwuchsförderung und dem Erfahrungsaustausch deutlich bei.

Die Eröffnungsfeier bereicherte diesmal das Programm der deutschen Nationalität: Mitwirkende waren die Deutsche Nationalitätentanzgruppe Pußtawam und die junge Blaskapelle Tarianer Spitzbuam. Nach der stimmungsvollen Blasmusik und dem guten Tanz konnten die Ehrengäste eine kleine ungarndeutsche gastronomische Kostprobe genießen. Für die Jugend ging der ungarndeutsche Abend weiter. Die Pußtawamer hielten für uns ein Tanzhaus, die Spitzbuam sorgten bis für die gute Musik.

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Am Samstag erwartete die Anwesenden eine vielfältig gestaltete Programmreihe über die Nationalitäten und Kirchen von Ungarn. Am Vormittag konnten die Teilnehmer ihre Kenntnisse in einem kreativen und informationsreichen Wettbewerb über die dreizehn Nationalitäten unter Beweis stellen. Am Nachmittag hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, zwei Vorträge anzuhören. Martin Surman-Majeczki stellte die Tätigkeit des Ungarndeutschen Kultur- und Imformationszentrums und Bibliothek und seine zwei Erfolgsgeschichten „Blickpunkt” und „Abgedreht!” vor, damit die jungen Minderheitenangehörigen eventuell auch Lust zu ähnlichen innovativen Projekten in ihren eigenen Kreisen bekommen. Attila Szpisák, evangelischer Pfarrer, Gergő Bese und Sándor Író, katholische Priester, sowie ein engagierter katholischer Jugendlicher aus Hartian, Dániel Klemencz, führten ein motivierendes Gespräch mit dem Titel „Junge Nationalitätenangehörige in den Kirchen” geführt.

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Darüber hinaus konnten die Jugendlichen den ganzen Tag das „Room Escape Game” der evangelischen Kirche von Tótkomlós ausprobieren. Am Abend präsentierten alle Nationalitäten im Programm „Exchange Market”,  bei einem eigenen Stand ihre Nationalität. Abschließend fand ein kroatischer Abend statt. Die kroatische Kapelle aus Vršenda/Werschend, sorgte für die gute Laune und die jungen Kroaten zeigten uns ihre typischen Kreistänze.

Die Organisatoren möchten sich bei den Mitwirkenden und dem Ministerium für Humanressourcen, die das Zustandekommen des dritten Jugendtreffens ermöglicht haben, herzlichst bedanken.

Im Namen der Organisatoren: Martin Surman-Majeczki

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