Experten treffen sich, um detaillierte Gesetzesvorschläge auf der Grundlage der MSPI zu entwickeln

Quelle: FUEN

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Das erste Expertentreffen der Minority SafePack Initiative fand am Mittwoch, den 10. Oktober 2018, in Brüssel statt. An der Sitzung nahmen achtzehn Experten aus verschiedenen europäischen Staaten mit unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen und beruflichem Hintergrund teil, um die nächsten Schritte zu erörtern und die Arbeitsgruppen zu bilden, um gemeinsam detaillierte Gesetzesvorschläge auf der Grundlage der neun Punkte der erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative zu entwickeln. Das Expertentreffen fand im Europabüro von FUEN in Brüssel statt.

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„Das Expertentreffen ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Erreichung unseres großen Ziels, einen Rechtsrahmen für den Schutz autochthoner Minderheiten in der Europäischen Union zu schaffen. Fachkräfte aus Deutschland, Südtirol, Ungarn, der Slowakei, Lettland und Rumänien arbeiten gemeinsam an einer Reihe von Dokumenten und Gesetzesvorschlägen, die unsere Anforderungen in die Praxis umzusetzen. Andere Experten werden sich ebenfalls beteiligen und uns in dieser Angelegenheit unterstützen. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Minority SafePack Initiative in guten Händen ist. Wir haben eine Strategie, um die Unterschriften der Bürger zu maximieren”, sagte FUEN-Präsident Vincze Loránt.
Die FUEN und der Bürgerausschuss beabsichtigen, der Europäischen Kommission die Gesetzesvorschläge neben den 1.128.385 validierten Unterschriften für die Minority SafePack Initiative vorzulegen.

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Die Minority SafePack Initiative ist eine Europäische Bürgerinitiative, die die EU auffordert, Personen, die nationalen und sprachlichen Minderheiten angehören, rechtlich zu unterstützen und zu schützen und die kulturelle und sprachliche Vielfalt Europas zu stärken. Sie umfasst politische Maßnahmen in den Bereichen Regional- und Minderheitensprachen, Bildung und Kultur, Regionalpolitik, Gleichstellung, audiovisuelle und andere Medieninhalte sowie regionale (staatliche) Unterstützung. Während einer erfolgreichen Kampagne, die vom FUEN koordiniert wurde, gelang es, 1.128.385 validierte Unterstützungserklärungen von europäischen Bürgern zu sammeln und gleichzeitig den vorgegebenen nationalen Schwellenwert in 11 Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu überschreiten.

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