20 Jahre Förderverein für Deutsche Kindergärten und Schulen würdig gefeiert

Quelle: Neue Zeitung

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Mit einer Jubiläumssitzung feierte der Förderverein für Deutsche Kindergärten und Schulen am 26. Oktober in Budapest sein 20-jähriges Bestehen. Im Festsaal in der Akadémia-Straße 1 war die Stimmung heiter: Versammelt hatten sich ehemalige und gegenwärtige Mitglieder des Fördervereins und Absolventen der Kindergärtnerinnenausbildung, die ihren Abschluss dem Förderverein zu verdanken haben.

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Vereinsvorsitzende Eva Mayer sprach ihre Freude darüber aus, dass besonders viele aus der Gründungszeit in den Reihen des Publikums seien: „An die ich mich sehr gerne erinnere, sind unsere ersten jungen begeisterten Kindergärtnerinnen, die zu den 143 gehören, die in diesem Gebäude im Rahmen der Ausbildung der Pädagogischen Hochschule Elek Benedek Ödenburg studiert haben. Zur Gründungszeit des Fördervereins mangelte es an Deutsch-Kindergärtnerinnen. Damals wurden nämlich die ersten ungarndeutschen Kindergärten in Budapest und Umgebung eröffnet. Deshalb hat der Verein die Initiative ergriffen und durch die Ausbildungsmöglichkeit wurde der Prozess auch beschleunigt“, betonte die Vorsitzende die Wichtigkeit dieser Initiative. Heute gibt es in der Hauptstadt und Umgebung über 20 deutsche Kindergärten. „Sie übernehmen die Rolle der Familien in der Hinsicht, dass sie den kleinen Kindern die deutsche Sprache beibringen“, fügte Eva Mayer hinzu. Sie bedankte sich bei der stellvertretenden Vorsitzenden Maria Lang, die „in den vergangenen 20 Jahren unermüdlich als Motor des Fördervereins tätig war und zahlreiche Projekte und Informationsreisen in Ungarn und im Ausland organisiert hat“. Franz Heves aus Ödenburg, der im Programm des Fördervereins unterrichtet hat, sowie Magdolna Balázs-Gräff, die langjährige stellvertretende Vorsitzende des Vereins, wurden herzlich begrüßt. Hervorgehoben wurde seitens der Vorsitzenden auch die enge Kooperation mit der Deutschen Selbstverwaltung von Budapest von Anfang an und gegenwärtig mit deren Vorsitzenden Judit Bárkányi. Der Vereinsvorstand sprach allen ehemaligen und gegenwärtigen Mitgliedern seinen Dank dafür aus, dass der Förderverein bereits seit 20 Jahren bestehen und Erfolge erzielen konnte.

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Das Programm der Jubiläumssitzung wurde von bekannten Traditionspflegevereinen aus Budapest gestaltet, der Braunhaxler-Chor stimmte Lieder aus dem deutschsprachigen Raum an, die Tanzgruppe aus Altofen-Krottendorf zeigte eine Choreographie, die von den engagierten Mitgliedern eigens zusammengestellt und auf die Bühne gebracht wurde. Besonders putzig waren die kleinen Tänzerinnen und Tänzer aus dem „Naturland“-Kindergarten und der Pannónia-Grundschule im XIII. Bezirk. Ihre Darbietungen zeugen davon, dass sich die Arbeit des Fördervereins lohnt. Im Rahmen der Veranstaltung hielt Hauptabteilungsleiter Richard Tircsi einen Vortrag über die Änderungen bei den Bewerbungsmöglichkeiten für Nationalitätenorganisationen und ermutigte die Anwesenden, sich auch weiterhin zu bewerben und die Möglichkeiten zu nutzen. Das Programm wurde mit einem Stehempfang und regem Gedankenaustausch der Anwesenden abgeschlossen.

Gabriella Sós

Erschienen in: Neue Zeitung 45/2018

Fotos: Ludwig Grund

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