„gemeinsam durchstarten” – Internationale Jugendkonferenz in Berlin

Quelle: Zentrum

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50 Jugendliche aus 12 Ländern trafen sich bei der ersten Internationalen Jugendkonferenz in Berlin Anfang November. Ziel der Konferenz war, Angehörige der deutschen Minderheit aus dem östlichen Europa, Russland und Zentralasien zusammenzubringen, um über die Zukunftsperspektiven der Jugendarbeit zu diskutieren.

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Haupt- und ehrenamtliche Mitglieder der deutschen Minderheit aus Kasachstan, Kirgisistan, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowenien, der Slowakei, Tschechien, der Ukraine und Ungarn entwickelten Lösungsvorschläge und Projekte in den vier Tagen, die zur Förderung der Jugendarbeit in den jeweiligen Ländern verwendet werden können. Als Einstieg und Inspiration konnten die Teilnehmer eigene Projekte, sogenannte „Best-Practice-Beispiele“ vorstellen. Dabei wurde das ungarndeutsche Jugendleben durch die Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher (GJU), den Verein für Ungarndeutsche Kinder (VUK), die Neue Zeitung und die Saarer Tanzgruppe vertreten.

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Alleine Ideen zu entwickeln hilft nicht viel, wenn wir unsere tollen Projekte wegen des Mangels an Unterstützung nicht verwirklichen können. Deswegen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Schwerpunktthemen der Jugendarbeit für hochrangige Vertreter der deutschen Minderheitenarbeit und der Bundespolitik vorzustellen. Während einer Open Space Session hatten die Konferenzteilnehmer die Möglichkeit, sich mit Bernard Gaida und Renata Trischler, Sprecher und Koordinatorin der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM), mit Raban Richter vom Auswärtigen Amt, mit Norbert Wagner vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und mit Ronald Grätz, Generalsekretär des ifa, auszutauschen.

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Für Vernetzung gab es auch ausreichend Zeit, sowohl unter den Teilnehmern, als auch mit weiteren Organisationen. Das Institut für Auslandsbeziehungen bot die Möglichkeit an, an verschiedenen Exkursionen teilzunehmen, um noch mehr über die Minderheitenarbeit zu erfahren. So konnten die Teilnehmer die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM), der Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV), der Deutschen Jugend in Europa (djo), der „MitOst“ und des Bundesministeriums des Innern (BMI) näher kennenlernen.

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Zur Erweiterung der Kenntnisse im Bereich der Minderheitenarbeit nahmen alle Mitglieder an verschiedenen Workshops teil. Es gab eine breite Auswahl an Themen, wie Umgang mit Social Media, Antragstellung, Planspielen oder Smartphone-Reporting. Dadurch entstanden Videos zur deutschen Minderheit, oder Projekte wie Sommercamp für junge Erwachsene oder eine Reiseführer-App.

Die als Input gedachte Jugendkonferenz ist sehr gut gelungen, was die an der Konferenz beschlossenen Kooperationen zwischen einigen Ländern beweisen. Hoffentlich können wir nächstes Jahr, bei der zweiten Internationalen Jugendkonferenz über die gut gelungenen, neuen Jugendprojekte berichten.

Viktória Nagy

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