Lange Nacht, Lesenacht

Quelle: Zentrum

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Welches Kind bleibt nicht gerne lange auf? Erlaubt ist das aber nur selten, doch spät am Abend noch herumzutollen ist spaßig. Diese Vorliebe nutzte die Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung im 18. Bezirk der Hauptstadt, und verband sie mit einer guten Idee am 8. März.

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„Aus fünf Grundschulen sind 65 Kinder gekommen, um an unserer Lesenacht, die wir jährlich zweimal organisieren, teilzunehmn”, erzählte Organisatorin und DNSV-Mitglied Hajnalka Lelkes im Gespräch. In den Jahren ist die  Veranstaltung zu einem sehr beliebten Kinderprogramm geworden. Die Teilnehmerliste wird immer sehr schnell voll. Mitzubringen sind Schlafsack, Bücher und natürlich gute Laune.

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Die Organisatoren mieten fürs Ereignis ein ganzes Spielhaus, ab halb acht treffen die jungen Leserinnen sowie Leser ein und bauen ihre Schlafplätze auf. Es gibt ein buntes Angebot zum Thema Lesen. Z. B. wurde der Kinderbuchautor Attila Kovács alias Holden Rose eingeladen, um mit einem Vortrag bzw. einer Gesprächsrunde den Kindern noch mehr Lust aufs Lesen zu machen.

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Das Orga-Team lieh sogar einen Klassensatz Bücher aus der Koffer-Bibliothek aus der Ungarndeutschen Bibliothek aus. Und wer wollte, konnte sich mit einem bestimmten Textteil aus dem Buch Oh, wie schön ist Panama von Janosch vorbereiten und sich beim deutschsprachigen Vorlesewettbewerb messen.

Nach den Programmen leuchteten die kleinen Kopflampen noch bis spät in die Nacht, aber nach Mitternacht sind auch die unermüdlichsten Bücherwürmer in den wohlverdienten Schlaf gesunken.

Monika Ambach

Magyarwechsle die Sprache

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