DNG-Schülerin Ella Fazekas ist die ungarische Landessiegerin von Jugend debattiert international 2019

Quelle: Goethe-Institut

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Die vier besten deutschsprachigen Debattantinnen und Debattanten aus Ungarn haben im Landesfinale am 30. Mai in Budapest eine intensive Debatte zur Streitfrage geführt:

„Sollen in Ungarn mehr Filme in der Originalsprache gezeigt werden?“

In der Debatte ging es nicht nur um die bessere Sachkenntnis, sondern auch darum, sich mit den Meinungen anderer fair und sachlich auseinanderzusetzen. Wichtig war also, gut zuzuhören, die Gegenposition nachzuvollziehen, sie aber auch zu hinterfragen, und die eigene Position mit Argumenten zu stützen.

Fazekas Ella

Ella Fazekas aus dem Deutschen Nationalitätengymnasium Budapest konnte die Jury von ihrem rhetorischen Können überzeugen. Gemeinsam mit dem Zweitplatzierten Gergely Jakubovics aus dem Karinthy Gymnasium Budapest vertritt sie Ungarn zum XIII. Internationalen Finale am 10. Oktober 2019 in Budapest.

Ella Fazekas schildert ihren Eindruck vom Wettbewerb: „Jugend debattiert international hat mein Ausdauervermögen und selbstbewusstes Auftreten gefördert, außerdem wurde ich selbstsicherer. Es hat mir viele neue Freunde gegeben, mit denen wir zu einer kleinen Familie zusammengewachsen sind.”

Platzierungen:

1. Ella Fazekas, Deutsches Nationalitätengymnasium Budapest
2. Gergely Jakubovics, Karinthy Gymnasium Budapest
3. Enikő Czentnár, ELTE Trefort Gymnasium Budapest
4. László Kavalecz, DE Kossuth Gymnasium Debrecen

vita

Jugend debattiert international stärkt die Debatte als Medium demokratischer Auseinandersetzung und fördert die aktive Mehrsprachigkeit in Europa. Insgesamt nehmen ca. 3000 Schülerinnen und Schüler an 180 Sekundarschulen in zwölf Ländern Mittel- und Osteuropas teil.

Jugend debattiert international – Länderwettbewerb in Mittel- und Osteuropa ist ein Projekt des Goethe-Instituts, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.

In Ungarn wird das Projekt gefördert durch Hanns-Seidel-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung, Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Andrássy Universität Budapest, E.ON Hungária, ELMŰ-ÉMÁSZ und Ministerium für Humanressourcen, Staatssekretariat für Familie und Jugend.

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