Die Weltsicht der Jugendlichen zu erweitern

Quelle: GJU

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Herbstseminar der Jugend Europäischer Volksgruppen in Sotschi

Schwerpunkte des Herbstseminars der Jugend Europäischer Volksgruppen vom 7.-13. Oktober in Sotschi, in Russland, waren Jugendpartizipation, Projektmanagement und die Arbeit der JEV. Gastgeber waren die Mitglieder der Organisation Jugendring der Russlanddeutschen (JdR). Die ungarndeutsche Jugend war durch Bettina Emmert, Vizepräsidentin der GJU, und Viktória Nagy, Vorstandsmitglied der Saarer Tanzgruppe, vertreten.

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In der wunderschönen Stadt Sotschi, wo sich das Meer und die Berge treffen, kamen insgesamt 60 Jugendliche aus verschiedenen Teilen Europas zusammen, um die Russlanddeutschen kennenzulernen und über unterschiedliche Themen, die die Jugend heutzutage besonders beschäftigen, zu diskutieren.

Eines dieser Themen war Projektmanagement. Nachdem die Teilnehmer die theoretische Basis einer erfolgreichen Projektdurchführung erlernt hatten, konnte jeder ein eigenes Projekt sehr ausführlich erarbeiten. Man konzentrierte sich auf solche neuartigen Vorhaben, an denen es Mangel gibt oder die unerlässlich für die Jugend der verschiedenen Nationalitäten sind. Das war eine sehr gute Möglichkeit, um die eigenen Kenntnisse in diesem Thema zu erweitern, und auch eine tolle Gelegenheit, von den anderen Minderheiten Ideen zu sammeln.

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Auch das Thema Jugendpartizipation wurde bearbeitet. Außerdem konnten die Teilnehmer in den Seminaren die Struktur, die Ziele und die Arbeit der JEV ausführlich kennenlernen.

Unsere Gastgeber stellten sich im Rahmen eines Abendprogramms vor: Sie bereiteten verschiedene Stationen vor, um ihre Kultur zu veranschaulichen. So konnte man ein Bild mit einem Spruch in gotischer Schrift malen, einen Kranz mit Blumen und Bändern basteln, den eine Braut bei der Hochzeit trug, sowie einen „Rivkuchen“ backen und verschiedene Tänze lernen. Dieser Teil war uns bekannt: Wir haben einen Maibaumtanz mit bunten Bändern getanzt, ganz ähnlich, wie wir es auch in Ungarn tun.

Aber nicht nur über die deutsche Minderheit in Russland konnten wir Informationen bekommen. Beim Kulturabend hatte jede Nationalität die Möglichkeit, sich vorzustellen sowie typische Speisen, Süßigkeiten und Bücher, Flyer oder andere Publikationen zu präsentieren. Manche sangen sogar Volkslieder, und wir lernten spontan Tänze aus Kroatien, Russland und Frankreich.

Um auch die Gegend besser kennenzulernen, machten wir einen Ausflug zu einem ethnographischen Zentrum namens „My Russia“, wo alle Regionen Russlands abgebildet sind. Von jedem Landesteil sahen wir verschiedene Merkmale, seien es Baustil der Häuser, Tracht oder andere Bestandteile der Folklore. Wir spazierten auch durch die historische Prachtstraße von Sotschi und hatten in der Freizeit die Möglichkeit, den Hafen, manche Parks und Kirchen zu besichtigen.

JEV-Seminare sind immer eine tolle Gelegenheit, Jugendliche von anderen Minderheiten kennenzulernen, dadurch die Weltsicht zu erweitern, wunderschöne Landschaften und Städte zu besichtigen und während der Seminare praktische Kenntnisse zu erwerben. 
Wir bedanken uns bei den Organisatoren für das bunte Programm, die vielen Informationen und für die zahlreichen Erlebnisse!

Bettina Emmert
Video: Mind_Netz

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