Kuckt mal! Gegenstände unserer Großeltern

Quelle: Zentrum
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In der Serie kuckt mal möchten  Lenau Haus und das Institut für Auslandsbeziehungen Gegenstände und persönliche Geschichten vorstellen, die von Großeltern an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben wurden, die Traditionen der Ungarndeutschen auf diese Weise zu vererben.

Du kannst dich noch anschließen!
Hast du einen Gegenstand – z.B. ein altes Küchengerät, ein Kleidungs- oder Möbelstück – zu Hause, der dir besonders lieb ist, weil er dich mit dem Ungarndeutschtum verbindet? Zeig ihn!
Fotografiere dich mit dem Objekt und schreibe, warum es für dich wichtig ist!
Bild: Größe: 16:9, frontal Hochformat, in Farbe, kein Selfie
Text: ca. 200-250 Zeichen, 2-4 Sätze, möglichst auf Deutsch
Dein Foto und deine Geschichte schicke an an czenthe@ifa.de.

Unser Beitrag wird um neue Bilder kontinuierlich erweitert, aber für die Fortsetzung der Serie können Sie auch dem Lenau Haus auf Facebook und Instagram folgen.
Aktualisiert am 2. Juli 2020

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Musik spielt eine sehr große Rolle in unserem Leben. Meine Familie musiziert seit Generationen und diese Klarinette habe ich von meinem Großvater geerbt. Das Hemd, das ich trage, stammt aus Boschok und hat meine Oma selbst gemacht.
Ádám Schütz, Boschok

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Diese alte Bibel im Hartianer Heimatmuseum wurde 1763 in Nürnberg gedruckt. Sie ist älter, als unsere Ortschaft und wurde wahrscheinlich von den ersten Siedlern nach Ungarn gebracht. Sie symbolisiert für mich nicht nur Glaube und Liebe, sondern auch Hoffnung auf den Fortbestand der deutschen Nationalität in Hartian.
Martin Surman-Majeczki, Hartian

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Wir sind Zwilinge, bei uns in der Familie ist die Liebe zur Musik eine Tradition. Schon unser Urgroßvater diente 35 Jahre als Kantor in der schomberger Kirche. Unser Großvater und unser Vater waren auch Musikanten. Diese Familientradition möchten wir gern fortsetzen.
Gréta und Gergő Gayer, Schomberg

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Meine schwäbische Identität ist sehr wichtig für mich. Diese alte schwäbische Tracht gehörte meiner Urgroßmutter, deshalb ist sie was Besonderes für mich. Wenn ich diese Tacht trage, dann fühle ich mich, als wäre ich sie.
Gréta Szép, Werischwar

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Ich stehe vor dem Weinkeller in den Kleidern meiner Großmutter. Der Korb auf dem alten geflochtenen Stuhl dient jetzt als Blumentopf. Diesen selbstgemachten Sorghumbesen benutzen meine Eltern heute noch sehr gern.
Gréta Gayer, Schomberg

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Was bedeutet für mich eine Donauschwäbin zu sein? Vergangenheit. Gegenwart. Zukunft. Am Bild könnt ihr unser Wohnzimmer sehen mit unserer Schwabenecke: alte Bilder, Nähmaschine und Kopftuch meiner Grossmama. An der Puppe ist meine Volkstanz-Tracht.
Andrea Peller, Werischwar

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Mein wichtigstes schwäbisches Objekt ist die Brauttracht meiner Urgroßmutter väterlicheseits aus Seik, die ich dieses Jahr geerbt habe. Als ungarndeutsche Volkstanzpädagogin ist die traditionelle Volkstracht für mich sehr wichtig. Diese Kleidung möchte ich bewahren und an meine Kinder weitergeben.
Niki Zsifkovics, Bawaz

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Dieses Hemd haben meine Eltern nähen lassen, den Stoff dazu habe ich von meinen ungarndeutschen Urgroßeltern bekommen. Mein Lieblingshemd trage ich, wenn ich deutsche Geschichten im Dialekt in Tracht auf der Bühne vortrage. In Mundart mit meinen Großeltern zu sprechen macht mir Freude.
Bálint Hoffmann, Schomberg

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Das Elternhaus ist sehr wichtig für uns. Die Beschriftung zeigt, was wirklich wichtig ist. Der Wert eines Hauses hängt davon ab, wie viel Zeit wir darin verbringen und wie viele Erinnerungen sich daran knüpfen.
József Szeifert, Feked

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Meine ganze Familie ist donauschwäbisch. Meine Vorfahren haben die berühmte Werischwarer Blaskapelle Mauterer gegründet, deshalb spiele ich auch Tuba.
Kata Szép, Werischwar

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Mit diesem Ofen hat man früher nicht nur gekocht und gebacken, sondern auch gefeuert, aber nicht mit Kohle, sondern mit Holz und Maiskolben. Dieser Ofen funktioniert auch heute noch.
Gergő Gayer, Schomberg

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