Über 1200 Personen stimmten bei Blickpunt ab

Quelle: Zentrum

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Der beliebte Wettbewerb Blickpunkt konnte in seiner gewohnten Form heuer nicht veranstaltet werden. Was können wir tun, wenn es zwar keinen Wettbewerb gibt, aber wir Blickpunkt trotzdem zum Gemeinschaftserlebnis machen möchten? So wie es seit 2008 jedes Jahr geschieht.

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Das Zentrum-Team schaute das ganze Blickpunkt-Archiv durch, das heisst mehr als 3000 Bilder. Wir suchten nach Fotos, die noch nie im Kalender erschienen sind, aber wertvoll sind und uns sehr gefallen. Aus 42 Bildern wurde dan eine Online-Abstimmung zusammengestellt. Im Wettbewerb waren durch die Fotos Ortschaften wie Nadwar, Werischwar, Hartau, Kalas, Tscholnok, Somor, Bohl, Waschkut, Tschitschau, Schambek, Hanselbek, Schaumar, Nimmesch, Boglar, Bawaz, Tarian, Wakan, Nadasch, Metschge, Tschawal, Burgstädt, Saar, Hajosch, Berzel, Willand, Fünfkirchen, Wemend, Großnaarad, Wudigeß, Jerking, Hartian, Großmarosch, Herend und Mohatsch vertreten.

Mehr als 1200 Menschen haben abgestimmt. Es war überwältigend zu sehen, das unsere Gemeinschaft weiterhin lebendig ist und dass die Pflege der ungarndeutschen Traditionen so vielen Leuten am Herzen liegt.

In der Vertretung des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek präsentierte am 21. November Direktorin Monika Ambach in einem Videoeintrag auf Facebook den Blickpunkt-Kalender 2021.

Der Kalender beinhaltet 12 Bilder und 2 Postkarten.

JANUAR
Sára Schauer: Spinnstube in Nadwar/Nemesnádudvar
Die Familien trafen sich an den Winterabenden, die Frauen zum Spinnen, die Männer zum Maisreiben.

FEBRUAR
József Schäffer: Nach der Betstunde
Früher gab es in fast jedem Dorf am Sonntagnachmittag auch eine Betstunde, an der auch die Jugendlichen in ihren schönen Trachten teilnahmen. Auf dem Foto sind Mädchen aus Metschge/Erdősmecske zu sehen.

MÄRZ
Mónika Mayer: Resi Pasl, erzähl weiter!
Die beinahe 100 Jahre alte Resi Pasl erzählt Dóri und Jázmin Geschichten über alte Zeiten in ihrer Tscholnoker schwäbischen Muttersprache.

APRIL
Dénes Baracs: TrachtTag im Kindergarten
TrachtTag am 26. April 2018 im Kindergarten von Wemend/Véménd. Auf das Ereignis bereiteten Maria Gász (Leiterin des Kindergartens) und Rita Szélig (Kindergärtnerin) die Kinder vor. Die Kleider wurden von Maria Szélig angefertigt.

MAI
Judit Mann: Mädchen
Mitglieder der Lochberg-Tanzgruppe aus Schambek/Zsámbék

JUNI
Mária Milbich: Fronleichnam in Schaumar/Solymár
Anlässlich des Festes wird ein Blumenteppich gelegt. Die Mädchen kleiden sich in Weiß und begleiten das Allerheiligste Sakrament während einer Prozession um die Kirche.

JULI
József Hosszú: Kranzlmadl
Fröhliche Kranzlmädchen auf der schwäbischen Hochzeit in Tarian/Tarján, 2012

AUGUST
Dr. Kornél Pencz: …und das Spinnrad dreht sich weiter
Vorstellung der Nadascher Ungarndeutschen Volkstanzgruppe anlässlich der Kirchweih 2011

SEPTEMBER
Angela Erdész-Braun: Nach der Aussiedlung
Foto von meiner Mutter als Kind und ihrer Familie nach der Aussiedlung. Das ist das Haus in Burgstädt, in dem sie zu fünft die erste Stube im September 1948 bekommen haben.

OKTOBER
Mirjam Lilla Oláh-Lehmann: Nicht nur ein Schatten…
Tradition und Modernität passen gut zusammen. Wir sollten nicht nur einen Schatten hinterlassen. Dieses Foto habe ich in Fünfkirchen/Pécs von einer meiner Freundinnen für den Blickpunkt – Wettbewerb der Bilder gemacht.

NOVEMBER
Gábor Lukács: Wenn’s Kirmes ist
Martinikirmes in Großnaarad/Nagynyárád

DEZEMBER
Pál Fulajtár: „Das Kind ist geboren, wir haben‘s gesehen“
Tarianer Christkindl in der Mitternachtsmesse 2016

POSTKARTE 1
András Jung: Unser Erbe
Auf dem mittleren Bild ist die Familie Valentin zu sehen, die damals im Haus wohnte. Mein Opa, Karl Jung, heiratete in die Familie ein und lebte da mit meiner Oma, Elisabeth Valentin. Die im Hof stehende Pferdekutsche ist das letzte Originalstück in Großmarosch/Nagymaros. Die Weinlaube ist ungefähr 100 Jahre alt und könnte viel über die Hausbewohner erzählen. Die Weinpresse wurde 1882 gefertigt.

POSTKARTE 2
Anikó Budaházi: Ungarndeutsches Heimatmuseum in Schambek/Zsámbék mit dem Relief vom Heiligen Wendelin

blickpunktkalender2021_2

Unter den über 1200 Leuten, die den Kalender mitgestaltet haben, wurden fünf Geschenkpakete verlost.

Die Gewinner sind:
Ernő Tremml-Kurcz (Mende)
Istvánné Fódi (Sitsch)
Attila Gál (Wemend)
Kíra Szelle (Boglar)
Patrik Hadas (Berzel)

Das Zentrum-Team dankt allen, die den Wettbewerb verfolgt haben, sowie den Sponsoren, der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und der Deutschen Botschaft Budapest. Wir danken den Fotografen, für die schönen Bildern, mit denen sie uns seit 2008 jedes Jahr erfreuen.

DANKE. KÜSSCHEN. BLICKPUNKT.

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Der Wandkalender kann unter der E-Mail-Adresse info@zentrum.hu bestellt werden!
Preis: 1800,- Ft/Stück (+ evtl. Versandkosten)

Informationen zur Bestellung:

Ab dem 23. November kann der Kalender im Haus der Ungarndeutschen (1062 Budapest, Lendvay u. 22.) nur nach vorheriger Vereinbarung (+36-1-373-0933; info@zentrum.hu) erworben werden, oder wir schicken ihn Ihnen per Post oder Foxpost zu.

Wenn der Kalender geliefert werden soll, brauchen wir folgende Informationen von Ihnen:

  • Eine Erklärung, ob Sie Ihre Bestellung per Post oder Foxpost erhalten möchten;
  • Name;
  • Postadresse evtl. der gewünschte Foxpost-Automat;
  • Rechnungsadresse (falls es nicht mit der Lieferadresse identisch ist);
  • Steuernummer;
  • Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

Zahlen können Sie bei persönlicher Übernahme mit Bargeld, im anderen Fall per Überweisung, unsere Kontodaten werden wir nach der Bestätigung der Bestellung angeben.
Ihre persönlichen Daten werden nur bei der Ausfüllung der Paketscheine benutzt, damit die Übernahme der Lieferung reibungslos abgewickelt werden kann.
Die bestellten Kalender werden nach dem 21. November zugesandt, über den Status der einzelnen Bestellungen werden Sie regelmäßig informiert.

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