Die AGDM-Jugend ist auch online aktiv!

Quelle: Zentrum

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Der Zusammenarbeit unter den Jugendvertretern der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten hat die COVID-19-Pandemie nicht geschadet. Sie ist, wenn man es sagen darf, vielleicht noch intensiver, als je zuvor. Wie früher berichtet, war die Leitung der Arbeitsgemeinschaft schon im ersten Halbjahr bestrebt, Online-Austauschmöglichkeiten auch für die Jugend der deutschen Minderheiten in Europa anzubieten.

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Da die traditionelle Tagung der AGDM samt Sitzung der Jugendvertreter in Berlin nicht stattfinden konnte, veranstaltete man stattdessen eine Jugendsitzung im virtuellen Raum. Vitalij Brodhauer, Projekt- und Büroassistent der AGDM neben AGDM-Koordinatorin Renata Trischler, bewertete die Online-Besprechung folgenderweise:
„Sehr eindeutig waren die Aussagen vieler JugendvertreterInnen, die sich aufrichtig um den Fortbestand ihrer Organisationen sorgen, weil sich die Arbeit unter Einhaltung der angeordneten Maßnahmen zur Pandemie auf viele Mitglieder unmotivierend auswirkt und die Mitglieder sich nicht mitgenommen fühlen (verloren gehen). Andererseits ist mit Freude festzustellen, dass die Vernetzung in den Zeiten der Online-Veranstaltungen unter der AGDM-Jugend richtig gut funktioniert. AGDM-Sprecher Bernard Gaida hat die JugendvertreterInnen aufgefordert, ihre Online-Projekte mit anderen JugendvertreterInnen und ihren Organisationen zu teilen und andere Jugendorganisationen zu den Projekten einzuladen, damit die Veranstaltungen auch im Online-Format eine grenzüberschreitende Dimension bekommen und weiterverbreitet werden.”

Wie Vitalij sagt, diese Gelegenheiten sind trotz des Zeitmangels der Jugendlichen allgemein immer gute Kooperationsmöglichkeiten, die einen europaweiten Dialog ermöglichen. Deshalb startete die Organisation mit der Unterstützung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat eine Fortbildungsreihe unter dem Titel „Generation Zukunft“. Die Themen, die im Rahmen von vier Online-Workshops/Trainings aufgearbeitet werden, sind: Organisationsmanagement in der Jugendorganisation, Projektmanagement – Formulierung von (Wirkungs-)Zielen und Indikatoren, Wirkungsmessung, Entwicklung von persönlichen Führungseigenschaften, „Empowerment“. Bisher sind schon drei Trainings – am 31. Oktober, am 14. November sowie am 5. Dezember – erfolgreich abgelaufen, es steht jetzt das letzte Modul vor uns.

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„Ich freue mich sehr, an dieser Fortbildung teilnehmen zu können, denn ich halte die Weiterbildung für sehr wichtig. Darüber hinaus greifen die ausgewählten Schulungsthemen wichtige Aspekte und Fähigkeiten der Führungskräfte auf. Dank der Ausbildung wurde mir klar, worauf ich bei der Planung meiner Zeit und des Projektmanagements meiner Organisation mehr achten muss. Während der Ausbildung gefällt mir auch, dass man die Theorie dann mit Gruppenarbeit und Praxis vermischt. Auf diese Weise habe ich zusätzlich die Gelegenheit, junge Menschen aus Jugendorganisationen der deutschen Minderheit aus verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas und Asiens kennenzulernen“, so sieht Weronika Koston, Vorstandsmitglied des polnischen Bundes der Jugend der deutschen Minderheit, das Ergebnis der Fortbildungsreihe.

Es gab bis jetzt auch andere positive Rückmeldungen angesichts des Niveaus des Workshops und des vorbereiteten Materials, obwohl die meisten TeilnehmerInnen schon ziemlich erfahren im Bereich Jugendarbeit sind. Man kann sich ja immer weiterentwickeln. Außerdem haben bereits viele TeilnehmerInnen ihre Vorfreude auf weitere neuartige Austauschmöglichkeiten geäußert.

Martin Surman-Majeczki

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