Offizielle Online-Übergabe des ungarndeutschen Landeslehrpfades in Baja

Quelle: LdU

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LdU-Chefin Ibolya Hock-Englender
lädt zum virtuellen Spaziergang ein

„Vergangenheit hat Zukunft“ – dieses Motto trägt der ungarndeutsche Landeslehrpfad. Es handelt sich bereits um den 9. thematischen Weg in Ungarn, der mithilfe einer großzügigen Förderung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat durch die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen etabliert werden konnte, und der über die deutsche Gemeinschaft in unserem Lande erzählt.

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Die acht Stationen des Ungarndeutschen Landeslehrpfades laden ein zu einer Reise durch Raum und Zeit: durch Werk- und Feiertage, durch Arbeit und Vergnügen, durch Bewahrung, Anpassung und Erneuerung, durch Wachstum, Schicksalsschläge und dennoch immer wieder hoffnungsvolle Neuanfänge. Zu den 8 Haltepunkten gehört eine Tafel, in der Umgebung deren befinden sich verschiedene Installationen und interaktive Elemente, und es gibt auch ein Begleitheft dazu – über diese drei Informationsquellen werden also unterschiedliche Facetten der genannten Themen dargestellt.

Der Schlüsselbegriff des Landeslehrpfades lautet „Gemeinschaft”. Der Mensch ist als soziales Wesen eingebunden in verschiedene größere und kleinere Gemeinschaften. Bei den Nationalitäten kommt dieser Tatsache eine besondere Bedeutung zu. Sind die Gemeinschaften intakt, bieten sie Schutz, fördern den Zusammenhalt und sorgen für den Fortbestand.

Im Jahr der Corona-Krise ist es leider nicht möglich, den Landeslehrpfad im Rahmen einer würdigen Feierstunde zu übergeben. Auf eine offizielle Übergabe wollte die LdU aber auch diesmal nicht verzichten, darum wurde diese also ins Internet verlagert. Ibolya Hock-Englender, die Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen lädt Sie nun zu einem virtuellen Spaziergang durch den thematischen Weg ein.

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