Traditionspflege im Tschasarteter Nationalitätencamp

Quelle: Zentrum

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Es bedeutete uns eine große Freude, dass die Tschasarteter Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung ihr Nationalitätencamp dieses Jahr wieder organisieren konnte. Diesmal hatten 24 Tschasarteter Kinder die Möglichkeit, daran teilnehmen zu können. Sie warteten mit großer Begeisterung auf die Programme.

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Nach dem Start bildeten die Kinder Gruppen, die interessante schwäbische Namen wie „tájvl, szonáplomá, medálá…” bekamen. Die Dorfrallye am selben Vormittag war eine große Herausforderung für die Kinder, da sie selbständig, mit einem Aufgabenblatt in der Hand Institutionen im Dorf entdecken und dort Aufgaben lösen mussten. Am Nachmittag bemalten wir mit weißem Blaufärbermuster alte blaue Schmalzbehälter. Als wir damit fertig waren, pflanzten wir für die Schwaben charakteristische Geranien und stellten sie im Dorf aus. Während der Arbeit spielte ein Akkordeonspieler schwäbische Lieder.

Am nächsten Tag fuhren wir mit einem Bus nach Baje/Baja, um die Ulmer Schachtel und den Lehrpfad auf dem Gelände des Ungarndeutschen Bildungszentrums zu besichtigten. Es war ein lehrreiches Programm! Nach dem Mittagessen tobten sich dann die Kinder in einem Spielhaus aus.

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Trotz des warmen Wetters fuhren wir am nächsten Tag mit Rad nach Hajosch/Hajós. Wir besuchten dort das Heimatmuseum und konnten es gleich mit unserem in Tschasartet/Császártöltés vergleichen. Der Besuch im Barokk-Schloss war ein großes Erlebnis, wir durften sogar als erste Besucher die Jägerausstellung ansehen. Nach einem kurzen Halt auf dem Spielplatz machten wir uns auf den Weg nach Hause. Wir müssen aber noch erwähnen, dass uns die schwäbischen Straßenschilder in Hajosch auch sehr gefielen!

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Am vierten Tag wartete ein spannendes Abenteuer auf uns. Wir fuhren mit einem Bus nach Kiscsala. Wir machten in dessen Umgebung eine Tour in der Umgebung und beobachteten die Tier- und Pflanzenwelt, wir konnten die Ziegen melken und auch andere Tiere streicheln. Nach den interessanten und witzigen Sportspielen mit den Eltern, die Gäste bei uns im Lager waren, machten wir eine Wanderung bei Nacht.

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Das Programm mit den Hunden hatte bei den Kindern einen großen Erfolg. Die Kinder fühlten sich im Lager wohl, sammelten viele Erlebnisse und für uns, Erwachsene, waren die strahlenden Kinderaugen die schönsten.

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Danke an die Organisatoren – Éva Schuszter-Bárth, Magdalena Schuszter, Orsolya Manhalter-Szeitz, Angéla Györgye-Geiger, Viktória Vikker, Ferenc Albert – für die Hilfe!
 Das Camp wurde durch den Fondsverwalter Gábor Bethlen finanziell unterstützt.

Éva Schuszter-Bárth Éva

Foto: Andrea Zentai-Bárány und Edit Sebestyén-Angeli

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