Blickpunkt 2021 – Die Finalisten

Quelle: Zentrum

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Zum dreizehnten Mal ging Blickpunkt – Wettbewerb der Bilder zu Ende. Insgesamt 257 Fotos, Archivbilder und Postkarten sind diesmal eingetroffen. Es wurden drei Hauptpreise und sieben Sonderpreise vergeben.

Wegen der unsicheren Pandemie-Situation und der immer strengeren Regelungen mussten wir aber die Abschlussveranstaltung online abhalten. Sehen Sie die Sendung hier an:

Die Preisträger und die Finalisten von Blickpunkt 2021:

Gergő Ruip: Licht und Schatten
Die Jugendlichen und ihre Schatten begrüßen sich in der Morgensonne.

Róbert Gász: Weinlese
Weinlese in Wemend/Véménd im Jahre 1953. In der Mitte des Bildes steht meine Oma.



Edit Simon-Holcz: Liebste Oma
Die kleine Heidi wird von ihrer Oma Anna angekleidet. Im Schrank im Heimatmuseum von Wardum/Várdomb werden authentische Volkstrachten aufbewahrt.



Csilla Fejes: Hartauer Prinzessin mit Lavendel
Mutter und Tochter aus Hartau/Harta.



Dénes Baracs: Die erste Liebe

TrachtTag 2021 im Wemender Regenbogen Kindergarten.



Krisztina Schmidt-Gubó: Bergmannsleben und Musik in Tscholnok/Csolnok

Als die Tscholnoker Blaskapelle ihr 160-jähriges Jubiläum feierte, begann eine große Forschungsarbeit. Dabei wurden wir auf dieses aus dem Jahre 1930 stammende Foto aufmerksam. Damals prägte das Leben der jungen Bergmänner neben der harten Arbeit auch die Volksmusik.

Rózsa Tót: Mit einem Bündel
Das Bild entstand mit den Grundschulkindern aus Maan/Mány in Erinnerung an die Vertreibung der Ungarndeutschen.

Katinka Árendás: Am dritten Tage auferstanden
Vom Kalvarienberg in Tarian/Tarján hat man eine wundervolle Aussicht auf das Dorf. Nur beim bewölkten, nebligen Wetter nicht, aber auch dann ist die Schönheit und Verspieltheit der Natur hier auffindbar.

Antal Kresz: Wartezeit

2018 – Lennard / 2021 – Lena

Edit Simon-Holcz: Stilleben mit Gebetbüchern
Im Heimatmuseum von Wardum/Várdomb können auch hundertjährige Gebetbücher bewundert werden.

Róbert Gász: Singen wir!
Die Mitglieder des Wemender Duos mit ihrem Akkordeonisten auf dem Weg zu ihrem Auftritt in Feked.

Eszter Möllmann: Omas Buch
Familienerinnerungsstück im Márton-Haus in Moor/Mór.

Gergő Ruip: Der erste Sonnenstrahl

Hanna wartet seit Frühmorgen in Tracht gekleidet auf den Beginn des Festes.

Orsolya Weibel: Kuckuck, wer ist da drin?

Hartauer Mädchen in Tracht.

Dalma Erb: In Blaufärberkleidern

Großnaarad/Nagynyárád

Gerda Iván: Kleinigkeiten mit großer Bedeutung…

Hajoscher Mann in Tracht mit Medaille und Rosmarin.

Andrea Stefán: Schwäbische Musikanten in Bawaz
Der schwäbische Musik ist unseren Jugendlichen in Bawaz/Babarc sehr wichtig.

József Fürstenhoffer: Beten
Braut aus Nadasch/Mecseknádasd.

Gábor Szász: Farben
Vor dem Fachwerkhaus in Sawed/Závod.

Ferenc Szabó: Ebners Weinkeller

In der Tiefe des schwäbischen Mehrgenerationenpresshauses in der Weinregion Edeck-Ofen/Etyek-Buda – Wiehall-Kleinturwall/Biatorbágy.

Eszter Möllmann: So haben wir gelebt, wir Schwaben
Schwaben
300 Jahre altes Bauernhaus mit einer schwäbischen Sammlung in Moor/Mór.

Josef Gaugesz: Grabsteine von drei Nationalitäten auf dem Friedhof von Waschkut/Vaskút

JÓSEF: Nyugodj békében! MARTA: Počivala u miru! STEFAN: Ruhe in Frieden! Kovács Jósef (46)  – Marta Pestalic (73) – Stefan Königsfelder (26), Anton Königsfelder (68), Juliana Königsfelder (65)

Rita Gillich-Weibel: Hartauer Mädchen aus dem Jahre 1936
Auf dem Foto ist meine Urgroßmutter, als sie 14 Jahre alt war, zu sehen.

Márta Gubó-Mártai: Hochzeitsfoto

Das Hochzeitsfoto meiner Großeltern, Stefan Mayer und Katharina Spielmann, aus dem Jahre 1919. Beide waren damals 19 Jahre alt und lebten in Tscholnok/Csolnok.

István Schmidt: Tscholnoker Familie
Auf dem Bild sind meine Großeltern väterlicherseits – Ferenc Schmidt (* 1880), Ehefrau Katalin Priegl (* 1882) – und ihre Kinder – Ferenc, István, Teréz, Katalin und Rozália – zu sehen. Der jüngste Sohn in der Mitte ist mein Vater (* 1911).

Rita Gillich-Weibel: Ehepaar in Hartaurer Tracht
Auf dem Foto aus den 1930er Jahren sind meine Urgroßeltern väterlicherseits an ihrem Hochzeitstag sehen.

Julianna Szász: Meine Mutter auf dem Arm ihrer Urgroßmutter im Jahre 1954
Meine Mutter wurde im Januar 1954 in Sawed/Závod geboren. Ihre Eltern wurden zur Malenkij Robot verschleppt, im Laufe der Aussiedlung verloren sie ihr Haus, ihre Verwandten. Sie erblickte in einer schweren Zeit das Licht der Welt, aber in ihrem weißen Kleid und mit ihrem strahlenden Gesicht symbolisiert sie auf diesem Bild die Hoffnung.

Lívia Kuti: Dreschen
Am 29. Juni feiern wir Peter und Paul. 
„Peter und Paul machen dem Korn die Wurzel faul.” Das bedeutet, dass die Erntezeit gekommen ist. Bei der Arbeit halfen auch viele Verwandten und Bekannten mit.

Eva Huber: Hochzeitsbild aus Tschawal/Csávoly
Hochzeitsbild von Maria Panes und Stefan Walter aus dem Jahre 1921. Das Bild ist im Besitz von Maria Váradi geb. Walter.

Bernadette Somogyi: Lerne meine Tochter!

Jeder musste die Handarbeit selber erlernen, um das Wissen später weitergeben zu können. Ratzpeter/Újpetre, 1948

József Schäffer: Erstkommunion
Pfarrer Lipót Tandlmayer und Lehrer Adam Czopf bereiteten die Schüler auf die Erstkommunion vor. Haschad/Hásságy, 1940

Krisztina Koleszár: Die Wallfahrt
Auf dem Bild sind meine Urgroßeltern neben der Basilika in Mariazell zu sehen. Sie pilgerten 1939 von Mesch/Mözs dorthin. Sie reisten auf einem Schiff auf der Donau nach Österreich.

Laura Kamuti: Namenstagsfeier
Ein Foto aus den 1950er Jahren. Die Mitglieder der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft feiern den Theresia-Tag in Schaumar/Solymár. Auf dem Bild ist auch meine Urgroßmutter, Magdolna John geb. Kurcz zu sehen.

Maria Hinze-Kulcsár: Das Ehepaar Jäger
Das 1878 entstandene Foto zeigt die Eheleute Josef und Margarethe Jäger aus Großnaarad/Nagynyárád. Das Bild ist im Besitz von Zsófia Staub.

Flórián Sinkó: Vertraute Orte aus früheren Zeiten

Das alte Gesicht von Schorokschar/Soroksár.

Julianna Szász: Dreschen

Das Bild entstand 1934 in Sawed/Závod. Es war eine schöne Tradition, bei den größeren landwirtschaftlichen Arbeiten ein Gruppenbild zu machen. In Sawed hatte jedes Haus einen deutschen Namen. Im Hintergrund sind neben den Namen der abgebildeten Personen diese in Klammern zu lesen.

Gergő Ruip: Die Vorbereitung

Die Mädchen bereiten sich fleißig auf das Fest in Sawed/Závod vor.

Krisztina Schmidt-Gubó: 160 Jahre Tscholnoker Blaskapelle
Aus dem feierlichen Anlass wurde diese Ansichtskarte angefertigt. Auf den alten Bildern sind auch meine Ahnen zu sehen: mein Großvater spielte Klarinette, mein Urgroßvater Flügelhorn. Ich bin auch Mitglied der Blaskapelle.

Maria Hinze-Kulcsár: Im Dienste des Vaterlandes
Feldkaplane und in die ungarische Armee eingezogene Deutsche aus Großnaarad/Nagynyárád. Die Archivfotos sind im Besitz der Familie Zubán und Zsófia Staub.

István Schmidt: Prozession in Tscholnok/Csolnok


Mária Faluhelyi-Hock: Lebkuchen in Bohl/Bóly
In Bohl ist die Tárnoky-Lebkuchenmanufaktur auch bei den Schulkindern beliebt, kein Wunder, denn der Duft von frischen Lebkuchen, Zimt, Nelken und die Projektarbeiten locken die Kinder hierher. Das Lebkuchenhandwerk ging vom Vater auf den Sohn über und reicht auf mehr als 130 Jahre zurück.

István Szőnyi: Krottendorf
Die Postkarte zeigt das typisch schwäbische Bauerbe von Krottendorf/Békásmegyer. Nach der Türkenherrschaft siedelte Graf Zichy deutschsprachige Katholiken in das entvölkerte Dorf an. Krottendorf war zunächst eine rein deutsche Gemeinde. Die Zahl der ungarischen Bevölkerung nahm erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts deutlich zu. 1946 wurde 92% der Deutschen vertrieben. Obwohl Krottendorf 1950 der Hauptstadt angegliedert und in den 1970er Jahren durch den Bau der Wohnsiedlung der östliche Teil der Ortschaft abgerissen wurde, ist sein ländlicher Charakter noch heute spürbar.

Blickpunkt ist nicht nur ein Wettbewerb, er ist ein Archiv bester Art (Bericht) >>>

Hier erfahren Sie mehr über die Preisträger vom Blickpunkt 2021 >>>

Der Blickpunkt Kalender 2022 ist erschienen >>>

Der Blickpunkt Tischkalender 2022 ist erschienen >>>

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Aus den Bildern der Endrunde wird wieder eine Wanderausstellung zusammengestellt, die das Land bereist.
Möchten Sie, dass die Ausstellung auch in ihrer Ortschaft zu sehen sein soll? Dann nehmen Sie bitte Kontakt zum Zentrum-Büro auf (+36-1-373-0933, info@zentrum.hu)!

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Förderer: Deutsche Botschaft Budapest, Ministerpräsidentenamt • Staatssekretariat für die Beziehungen zu den Kirchen und zu den Nationalitäten – Fondverwalter Gábor Bethlen (NEMZ-KUL-19-1046), Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Zeitschrift Barátság, Neue Zeitung, Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler, MTVA: Unser Bildschirm, Treffpunkt am Vormittag.

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