Am 19. August 2010 fand in Schambek die Einweihungsfeier des Unagrndeutschen Denkmales und des Ungarndeutschen Gedenkparks statt. Die ehemalige Lehmgrube, das heutige josephstádtische Kellergebiet wurde durch die Einweihung zum Gedenkpark.
Die Idee des Gedenkparks zeichnete sich schon 2003 ab, aber die konkrete Absicht der Verwirklichung stammte aus dem Jahre 2009, als einige der einst vertriebenen deutschen Einwohner das Kellergebiet besuchten, sich mit den örtlichen Leuten unterhielten und sie die Ungepflegtheit des Gebietes mit Traurigkeit erfüllte. Es stellte sich die Möglichkeit ein Denkmal aufzustellen. Die Idee fanden alle gut und die Vollversammlung entschied sich für die Verwirklichung im Jahre 2010.
Das Ungarndeutsche Denkmal ist das werk von Ferenc Máhr. Die Skulptur bildet einen Winzer in Lebensgröße, mit einem Fass ab. Die gewölbte Kellerkuppe im Hintergrund erinnert an die Vergänglichkeit und die Dämmerung des Weinbaus , das ins Ferne blickende Gesicht des Mannes ruft die Vertreibung ins Gedächtnis.
Auf der Einweihungsfeier hielt Lajos Lovas, Bürgermeister der Stadt Schambek, Imre Ritter, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Selbstverwaltungen im Nordungarn und Frau Mária Bognár Donovitz, Ehrenbürger von Schambek, Vorsitzende der Schambeker Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung, eine Festrede. Das Denkmal wurde weihte von Pater Dénes Márton Holnapy eingeweiht. Auf der Einweihungsfeier traten der Schambeker Ungarndeutsche Liederkreis, Enikő Dombi und die Schüler der Musikschule, beziehungsweise die Lochberg Regionaltanzgruppe auf.

Weitere Informationen und Fotos finden sie auf der Webseite des Lamgrub Vereines. http://lamgrub.wordpress.com/