BuchtippHeinrich Oppermann: Die Enkel der Donauschwaben

Heinrich Oppermann: Die Enkel der Donauschwaben

Das Buch von Heinrich Oppermann ist eine Sammlung von Geschichten der nach dem Kriegsende vertriebenen Ungarndeutschen. Die meisten Beiträge behandeln Geschehnisse in der alten Heimat Ungarn, jedoch sind im Buch auch Texte über die Vertreibung und über das Leben in der neuen Heimat zu lesen.

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Das Werk ist eine interessante Lektüre, nicht nur für die im Titel genannten Enkel der Donauschwaben, sondern für alle, die für das Alltagsleben und das Schicksal der Ungarndeutschen im 20. Jahrhundert interessieren.

Aus dem Rückseitentext:

“‘Die Enkel der Donauschwaben’ erzählen Geschichten der Kinder- und Jugendjahre der Kriegs- und Nachkriegszeit in Ungarn und der Vertreibung, der Umsiedlung aus Ungarn nach Deutschland, des Neuanfangs und des Werdens und Seins im östlichen Teil, der DDR, und den Jahren nach der Wiedervereinigung. Unbeschwerte Kinder- und Jugenderlebnisse, Alltagsleben und Alltagssorgen in schwerbelasteten und schwer lastenden Umbruchzeiten, schwerer Zeiten. Es sind Geschichten und Erzählungen, die facettenartig diese Zeiten und Welten streifen, aus eigener Sicht, doch nicht alles selbsterlebt, nachsichtig, nicht nachtragend, weitsichtig, nicht weitschweifend, umsichtig, nicht umwerfend, und leicht, nicht leichtfertig, teils überzeichnet, doch meist mit schmunzelndem Humor, erzählen.”

Heinrich Oppermann: Die Enkel der Donauschwaben. Geschichten aus zwei Heimaten
Norderstedt : Books On Demand, 2007
248 S.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.