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Der April begann dieses Jahr in Schomberg mit dem Grundschultheatertag für die Region Süd. Angelika Erdélyi-Pfiszterer, Direktorin des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek (Zentrum) sowie Hauptorganisatorin des Festivals, eröffnete nach dem traditionellen Begrüßungslied der Schomberger Grundschulkinder das Treffen. Anschließend folgten die Aufführungen verschiedener Theatergruppen.
Das Stück Der kleine Fuchs auf dem Thron, gespielt von den Gastgebern, der Márton-Kalász-Grundschule, war ein starker Auftakt des Festivals. Die Einwohner des Waldes dachten, sie hätten ein besonderes Tier getroffen, da es goldfarben war. Sie nannten es „den prächtigen Fu“. „Der prächtige Fu“ war jedoch nur ein kleiner Fuchs, der zur Überraschung der Waldbewohner von seiner Mutter abgeholt wurde.
Danach folgte das Stück der Bohler Grundschule mit dem Titel Erinnerung, das auf einer wahren Geschichte basierte, die viele Menschen erlebt haben: die Vertreibung der Ungarndeutschen und die damit verbundenen Familiengeschichten aus dieser Zeit. Besonders hervorzuheben sind die Trachten, die Verwendung der Mundart sowie die authentischen Möbel.
Die Geschichte eines Klassikers, Der Wolf und die sieben Geißlein, wurde ebenfalls gezeigt, diesmal von Nadwarer Grundschülern erzählt. Der Wolf greift zu listigen Tricks, um von den Geißlein hereingelassen zu werden. Die Frage ist, wie sie sich retten und wer am Ende die Oberhand behält.
Das Stück Dann rufen alle Hoppelpopp des Fünfkirchner Valeria-Koch-Bildungszentrums stellte die Geschichte fleißiger Häschen vor. Im Mittelpunkt stand die Frage, wer das tüchtigste Häschen ist. Kanikl, Könikl, Kinikl, Kaunikl oder eben Kunikl? Doch am Ende wurde eine gerechte Entscheidung getroffen.
Ein wichtiges Thema behandelte das Stück Der Blumenwettbewerb, aufgeführt von der Katholischen Grundschule in der Park Straβe in Mohatsch, in dem verschiedene Tiere überlegen, welche Blume die schönste ist. Während einige sich über andere lustig machten, entschieden sich die Tiere für die Distel, da für sie ihre Hilfsbereitschaft wichtiger war als der Wettbewerb.
Zum Abschluss trat die JungeDBU der Deutschen Bühne Ungarn mit dem Stück Die Spitzendetektive auf die Bühne. Drei Jugendliche gründen aus Langeweile ein Detektivbüro und lösen verschiedene, teils absurde Fälle, von einer gestohlenen Uhr bis hin zu kuriosen Vorfällen wie verschwundenen Gegenständen oder verfälschten Produkten. All diese Kleinigkeiten führen schließlich zu einer großen Mafia-Organisation, gegen die die Detektive ankämpfen müssen.
Am Ende der Aufführungen bewertete Zentrum-Direktorin Erdélyi-Pfiszterer die Stücke und bedankte sich bei allen Schülern, Pädagogen und Eltern sowie den Organisatoren, die zu diesem schönen Mittwochvormittag beitrugen.
Anna Schulteisz
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Foto: Anna Schulteisz/Ludwig Grund/Zentrum.hu
Förderer der Veranstaltung waren die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und das Bundesministerium des Innern (BMI).

