{"id":100325,"date":"2024-04-22T14:33:20","date_gmt":"2024-04-22T12:33:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zentrum.hu\/?p=100325"},"modified":"2024-04-22T14:48:45","modified_gmt":"2024-04-22T12:48:45","slug":"trauernachricht-benediktinerpater-martin-anton-jelli-osb-ist-von-uns-gegangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2024\/04\/trauernachricht-benediktinerpater-martin-anton-jelli-osb-ist-von-uns-gegangen\/","title":{"rendered":"Trauernachricht: Benediktinerpater Martin Anton Jelli OSB ist von uns gegangen"},"content":{"rendered":"\n<p>Anton Jelli ist am 2. Januar 1930 in Schambek geboren, wo er, bis zur Vertreibung der Familie im Jahre 1946 ins baden-w\u00fcrttembergische Niederstotzingen, seine Kinder- und Jugendjahre verbrachte. Nach dem Abitur in Dillingen trat er dem Benediktinerorden bei, nahm den Namen Martin an, und das Kloster in Neresheim wurde sein neues Zuhause. Er studierte an der Ordenshochschule bei Kloster Beuron Theologie und Philosophie und wurde 1957 zum Priester geweiht.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Interesse galt der menschlichen Psyche, deswegen machte Pater Martin 1965 eine Ausbildung zum Psychotherapeuten. In Stuttgart hatte er sogar eine eigene Praxis f\u00fcr Psychotherapie und war als Dozent an der Stuttgarter Akademie f\u00fcr Tiefenpsychologie und Psychotherapie t\u00e4tig. 1993 kehrte Pater Martin endg\u00fcltig nach Neresheim zur\u00fcck, wo er zum Subprior aufstieg. 2007 feierte er mit einer festlichen Messe sein goldenes Priesterjubil\u00e4um.<\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/IMG_7609.jpg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-64356 size-medium\" title=\"Martin Anton Jelli mit Monika Ambach im Jahre 2014 (Foto: Zentrum-Archiv)\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/IMG_7609-375x500.jpg\" alt=\"\" width=\"375\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/IMG_7609-375x500.jpg 375w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/IMG_7609.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/a><\/p>\n\n\n<p>Seine Heimat und seine Herkunft verga\u00df Pater Martin nie.\u00a0Er machte sich auch um das Ungarndeutschtum verdient und zelebrierte jahrelang Vertriebenen- und St\u00e4dtepartnerschaftsmessen im Rahmen von Wallfahrten nach Mariazell. Er war Gr\u00fcndungsvorsitzender des Schambeker Heimatvereins. Und auch in der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn war er \u00fcber Jahrzehnten aktiv, 1994-1996 war er Landesvorsitzender der LDU in Baden-W\u00fcrttemberg.\u00a0Er schrieb f\u00fcr die Heimatzeitung \u201eUnsere Post\u201d bzw. f\u00fcr \u201eUnser Hauskalender\u201d, publizierte regelm\u00e4\u00dfig wissenschaftliche Aufs\u00e4tze und war Autor von Ortsfamilienb\u00fcchern und Ortsmonografien, wie auch von der\u00a0dreib\u00e4ndigen Monografie\u00a0\u00fcber Schambeck. Pater Martin setzte sich vielfach f\u00fcr sein Heimatort ein, vermittelte u. a. finanzielle Hilfen f\u00fcr die Pfarrei bzw. Kirche. 2002 wurde ihm die Ehrenb\u00fcrgerw\u00fcrde von Schambek verliehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Er leitete jahrzehntelang die umfangreiche und einzigartige Abteibibliothek in Neresheim und unterst\u00fctzte mit wertvollen B\u00fccherspenden die Bibliothek des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums in Budapest. Pater Martin verfolgte mit gro\u00dfer Begeisterung die Arbeit des Zentrums und bei seinen Ungarnreisen machte er stets gerne einen Abstecher im Haus der Ungarndeutschen, und diskutierte mit dem Team mit gro\u00dfer Begeisterung \u00fcber die Gegenwart und Zukunft der Ungarndeutschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Pater Martin Anton Jelli ist nun am 19. April 2024 im Kloster Neresheim f\u00fcr immer eingeschlafen. Nach dem Requiem am 23. April 2024, um 14 Uhr in der Abteikirche Neresheim wird er von seinen Ordensbr\u00fcdern, Familienangeh\u00f6rigen und Weggef\u00e4hrten auf seinem letzten Weg zu seiner Ruhest\u00e4tte auf dem Klosterfriedhof begleitet.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Monika Ambach<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von einer bedeutenden Pers\u00f6nlichkeit, einem Freund des Zentrums m\u00fcssen wir nun Abschied nehmen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":100319,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[92],"tags":[494,405],"class_list":{"0":"post-100325","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-schnellnachrichten","8":"tag-religion","9":"tag-trauernachricht"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100325","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=100325"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100325\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":100330,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100325\/revisions\/100330"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/100319"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=100325"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=100325"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=100325"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}