{"id":10070,"date":"2014-09-02T14:00:53","date_gmt":"2014-09-02T12:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=10070"},"modified":"2014-09-01T13:03:00","modified_gmt":"2014-09-01T11:03:00","slug":"internationale-konferenz-anlasslich-25-jahre-paneuropaisches-picknick-in-odenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2014\/09\/internationale-konferenz-anlasslich-25-jahre-paneuropaisches-picknick-in-odenburg\/","title":{"rendered":"Internationale Konferenz anl\u00e4sslich 25 Jahre Paneurop\u00e4isches Picknick in \u00d6denburg"},"content":{"rendered":"<p>Mit der Er\u00f6ffnung der Ausstellung am 17. August \u201eDer erste Riss im Eisernen Vorhang\u201c startete die Programmreihe, die des Paneurop\u00e4ischen Picknicks gedachte. Diese Wanderausstellung ist ein deutsch-ungarisches Projekt, dessen Ziel es ist \u2013 wie die Projektleiterin Katrin Klonowski in ihrer Er\u00f6ffnungsrede betonte \u2013, die weltbewegenden Ereignisse des 19. August 1989 in Erinnerung zu rufen und diese den nachkommenden Generationen nahe zu bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/tor-354x266.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-10071 aligncenter\" title=\"Das Tor zur Freiheit (Foto: P\u00e9ter N\u00e9meth)\" alt=\"tor-354x266\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/tor-354x266.jpg\" width=\"354\" height=\"266\" \/><\/a><\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des 25. Jahrestages des Grenzdurchbruchs in \u00d6denburg\/Sopron veranstalteten die Stiftung f\u00fcr ein b\u00fcrgerliches Ungarn, das J\u00f3zsef-Antall-Wissenszentrum, die Stadt \u00d6denburg, die Stiftung Paneurop\u00e4isches Picknick \u201889 sowie die Konrad-Adenauer-Stiftung am 18. und 19. August eine internationale Konferenz. Am ersten Tag stand die Konferenz unter dem Motto \u201eSopron. Das Tor zur Freiheit\u201c. Aus diesem Aspekt wurden die historische Bedeutung des Paneurop\u00e4ischen Picknicks sowie seine Auswirkung auf die Entwicklung Ungarns und der Europ\u00e4ischen Union dargestellt. Fragen \u00fcber die Rolle der Freiheit und des Friedens wurden diskutiert. Zeitzeugen aus Deutschland und Ungarn berichteten \u2013 manchmal mit viel Emotionen \u2013 \u00fcber Erlebtes und \u00fcber das Jahr, das als \u201eJahr der Wunder\u201c in die Geschichte eingegangen ist. \u201eEs kippte damals beim Durchbruch des Grenztores das ganze vorgesehene Programm\u201c, meinte einer der Organisatoren von damals, \u201eaber damit auch ganz Europa um\u201c.<\/p>\n<p>Alle deutschen Konferenzteilnehmer rechneten Ungarn hoch an, dass es damals den V\u00f6lkern des ehemaligen Ostblocks die Freiheit erm\u00f6glichte und damit Weltgeschichte schrieb. Die Schlussfolgerung der Diskussionen war, dass das Paneurop\u00e4ische Picknick, das eigentlich der Auftakt zur Wende war, den Historikern noch lange Arbeit geben wird. Ihr Ziel ist die Erforschung der Ereignisse und deren Hintergr\u00fcnde ohne Einfluss durch jeweilige politische Interessen, damit das Picknick einen geb\u00fchrenden Platz in der Geschichte einnehmen kann.<\/p>\n<p>Der erste Konferenztag bot Erinnerungen Platz, am zweiten hielten hochrangige Politiker aus Deutschland, \u00d6sterreich und Ungarn Reden zum Thema \u201eDas Tor nach Europa\u201c. Der Vizepr\u00e4sident des Deutschen Bundestages, Johannes Singhammer, bezeichnete das Picknick als eine Sternstunde der europ\u00e4ischen Geschichte. Der zweite Pr\u00e4sident des \u00d6sterreichischen Nationalrates, Karlheinz Kopf, meinte, man d\u00fcrfe nie aufh\u00f6ren, die Jugend an die Demokratie zu erinnern, da diese mitnichten eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit sei. Laut der Ministerpr\u00e4sidentin des Freistaates Th\u00fcringen, Christine Lieberknecht, sei das Geheimnis des Gl\u00fccks die Freiheit, aber das Geheimnis der Freiheit sei Mut, und davon h\u00e4tten die Ungarn 1989 Zeugnis abgelegt. Der Minister f\u00fcr Humanressourcen, Zolt\u00e1n Balog, sagte, von der Vergangenheit solle man immer nur mit Blick auf die Zukunft sprechen.<\/p>\n<p>Das Schlusswort sprach der stellvertretende Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europ\u00e4ischen Parlament, J\u00f3zsef Sz\u00e1jer. Seiner Ansicht nach k\u00f6nnten die Probleme Europas nur dann gel\u00f6st werden, wenn jeder versuche, den Standpunkt des anderen zu verstehen.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend wurden die Konferenzteilnehmer von den Organisatoren zu einem Picknick mit Speis und Trank an den \u201eTatort\u201c eingeladen, zum Gedenkpark des Grenzdurchbruchs, wobei der ungarische Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n mit seiner Anwesenheit die Bedeutung dieses Ereignisses unterstrich.<\/p>\n<p><em>Judit Bertalan<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der Er\u00f6ffnung der Ausstellung am 17. August \u201eDer erste Riss im Eisernen Vorhang\u201c startete die Programmreihe, die des Paneurop\u00e4ischen Picknicks gedachte. Diese Wanderausstellung ist ein deutsch-ungarisches Projekt, dessen Ziel es ist \u2013 wie die Projektleiterin Katrin Klonowski in ihrer Er\u00f6ffnungsrede betonte \u2013, die weltbewegenden Ereignisse des 19. 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