{"id":101192,"date":"2024-05-16T10:08:30","date_gmt":"2024-05-16T08:08:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zentrum.hu\/?p=101192"},"modified":"2024-05-16T10:08:31","modified_gmt":"2024-05-16T08:08:31","slug":"die-schwaebische-kueche-in-adam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2024\/05\/die-schwaebische-kueche-in-adam\/","title":{"rendered":"Die Schw\u00e4bische K\u00fcche in Adam"},"content":{"rendered":"\n<p><em>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br>Dr\u00fccken auch Sie einen Like auf die \u2013> <a href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Vielfalt der ungarndeutschen K\u00fcche ist das Thema des Buches, das wir diese Woche unseren Lesern empfehlen.\u00a0Wir stellen die K\u00fcche von Adam, einem Dorf im Komitat Wei\u00dfenburg, vor.\u00a0<\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Adonyi-konyha.jpeg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-101190\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Adonyi-konyha-352x500.jpeg\" alt=\"\" width=\"352\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Adonyi-konyha-352x500.jpeg 352w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Adonyi-konyha-150x213.jpeg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Adonyi-konyha-300x427.jpeg 300w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Adonyi-konyha-696x990.jpeg 696w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Adonyi-konyha.jpeg 703w\" sizes=\"auto, (max-width: 352px) 100vw, 352px\" \/><\/a><\/p>\n\n\n<p>Vor fast 300 Jahren waren deutsche Kolonisten die ersten, die sich in der\u00a0wegen\u00a0der t\u00fcrkischen Besatzung verlassenen Siedlung an der Donau niederlie\u00dfen und mit ihren flei\u00dfigen H\u00e4nden eine Kirche bauten\u00a0bzw.\u00a0Adam zu einem bl\u00fchenden\u00a0Marktflecken\u00a0machten. Neben ihrer Sprachkultur brachten sie auch ihre volkst\u00fcmlichen Traditionen mit, die noch heute pr\u00e4gend f\u00fcr die\u00a0hier lebenden Menschen sind.\u00a0Die Vorfahren\u00a0haben\u00a0neben ihren T\u00e4nzen und Liedern auch ihre gastronomischen Br\u00e4uche\u00a0weitervererbt. Damit diese nicht in Vergessenheit geraten,\u00a0stellen\u00a0die Herausgeber des Buches\u00a0diese nun\u00a0in einem Rezeptbuch vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr als 100 Rezepte wurden durch Besuche bei \u00e4lteren Menschen im Dorf aufgezeichnet. Es gab einige \u00dcberschneidungen zwischen den Namen der Gerichte, aber das l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass ein und dasselbe Essen in mehreren Familien zubereitet wurde, wobei die Zutaten variierten. Doch woran l\u00e4sst sich erkennen,&nbsp;ob&nbsp;ein Gericht schw\u00e4bischen&nbsp;Ursprungs ist? Das ging aus den Gespr\u00e4chen nicht immer klar hervor, aber die schw\u00e4bische K\u00fcche zeichnete sich meist durch Einfachheit, Einseitigkeit und Sparsamkeit aus. F\u00fcr die Zubereitung der meisten Gerichte wurden vier Hauptzutaten verwendet: Mehl, Bohnen, Kraut und Kartoffeln. Das Zusammenleben verschiedener Nationalit\u00e4ten im Laufe der Jahrhunderte hat sich auch auf die Essgewohnheiten ausgewirkt, so ist das charakteristischste Gew\u00fcrz der ungarischen K\u00fcche, der rote Pfeffer, auch in einfachen schw\u00e4bischen Gerichten zu finden. Eine weitere Besonderheit der Schwaben war, dass sie versuchten, alle Zutaten selbst herzustellen, und dass die \u00fcbrig gebliebenen Lebensmittel nicht verschwendet wurden, da sie f\u00fcr frische Gerichte wiederverwendet wurden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der traditionellen Kategorisierung der Rezepte\u00a0werden\u00a0auch Gerichte vorgestellt, die f\u00fcr die Feiertage zubereitet werden. Die Sammlung enth\u00e4lt auch kurze Geschichten\u00a0an verschiedenen Stellen des Buches,\u00a0die mit Essen, Familienereignissen und Feiern zu tun haben.\u00a0Auf diese Weise ist es einzigartiger und besonderer als ein herk\u00f6mmliches Kochbuch, weil es uns gleichzeitig lehrt und Geschichten erz\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der heutigen modernen Gastronomie besteht ein Bedarf auf&nbsp;traditionelle Gerichte, daher empfehlen wir diese Publikation allen K\u00f6chen, um die Gerichte des Alltags mit ein wenig Tradition aufzupeppen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schw\u00e4bische K\u00fcche in Adam &#8211; Adonyi Sv\u00e1b \u00cdzek<br>Zusammenstellung: Fanni Kov\u00e1cs-Kerekes, Gabriella Kr\u00e1ll, Katalin Pajer-Streer, Loretta Szab\u00f3-Pajer, Gabriella Varga<br>Herausgeber: Ungarndeutsche Selbstverwaltung Adam, 2023<br>179 Seiten<br>Sprache: Deutsch, Ungarisch<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek \u2013 wenn nichts weiteres Angegeben \u2013 nur zur Leihe zug\u00e4nglich.<br>Weitere Informationen:\u00a0<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><br>Webseite:\u00a0<a href=\"http:\/\/bibliothek.hu\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.bibliothek.hu<\/a><\/em>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der heutigen modernen Gastronomie besteht ein Bedarf auf\u00a0traditionelle Gerichte, daher empfehlen wir diese Publikation allen K\u00f6chen, um die Gerichte des Alltags mit ein wenig Tradition aufzupeppen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":101188,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[93,303,91],"tags":[1712,728,431,492,491,1769,432,460],"class_list":{"0":"post-101192","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bibliothek-nachrichten","8":"category-buchtipp","9":"category-nachrichten","10":"tag-adam","11":"tag-bibliothek-de","12":"tag-buch","13":"tag-buchtipp-2","14":"tag-gastronomie","15":"tag-rezept","16":"tag-sammlung","17":"tag-ungarndeutsche-bibliothek"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=101192"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101192\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101193,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101192\/revisions\/101193"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/101188"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=101192"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=101192"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=101192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}