{"id":103450,"date":"2024-09-05T09:56:41","date_gmt":"2024-09-05T07:56:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zentrum.hu\/2024\/09\/bednarik-janos-szerk-a-csodatevo-tolgy-orzoi\/"},"modified":"2024-09-05T10:15:36","modified_gmt":"2024-09-05T08:15:36","slug":"bednarik-janos-hrsg-a-csodatevo-tolgy-orzoi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2024\/09\/bednarik-janos-hrsg-a-csodatevo-tolgy-orzoi\/","title":{"rendered":"Bedn\u00e1rik J\u00e1nos (Hrsg.): A csodat\u00e9v\u0151 t\u00f6lgy \u0151rz\u0151i"},"content":{"rendered":"\n<p><em>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br>Dr\u00fccken auch Sie einen Like auf die \u2013> <a href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Woche stellen wir unseren Lesern aus dem Bestand der Ungarndeutschen Bibliothek einen\u00a0Band\u00a0mit Dokumenten \u00fcber den\u00a0Wallfahrtsort Maria Eichel vor.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium\"><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Acsodatevotolgyorzoi.jpeg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"356\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Acsodatevotolgyorzoi-356x500.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-103446\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Acsodatevotolgyorzoi-356x500.jpeg 356w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Acsodatevotolgyorzoi-150x211.jpeg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Acsodatevotolgyorzoi-300x421.jpeg 300w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Acsodatevotolgyorzoi-696x978.jpeg 696w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Acsodatevotolgyorzoi.jpeg 712w\" sizes=\"auto, (max-width: 356px) 100vw, 356px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Makkosm\u00e1ria oder Maria Eichel befindet sich im s\u00fcd\u00f6stlichen Teil von Wudige\u00df. Es war im 18. Jahrhundert ein typischer barocker Wallfahrtsort. Nach dem Abzug der T\u00fcrken aus dem Land wurde Ungarn religi\u00f6s reorganisiert, im ganzen Land wurden viele \u00e4hnliche Marienwallfahrtsorte errichtet. In den W\u00e4ldern bei Wudige\u00df hatte 1731 ein siebzehnj\u00e4hriger Junge eine Vision, in der er das Antlitz des leidenden Christi auf einer Eiche zu sehen glaubte. Im folgenden Jahr erkrankte er schwer und gelobte, nach seiner Genesung ein Heiligenbild an der Stelle aufzuh\u00e4ngen, an der er das Antlitz des Erl\u00f6sers gesehen hatte. Nach seiner\u00a0Genesung\u00a0tat er dies\u00a0&#8211;\u00a0die wundert\u00e4tige Eiche wurde bald im ganzen Land ber\u00fchmt und zog viele Menschen an. Im Jahre 1748 \u00fcbergaben die Eigent\u00fcmer des Gel\u00e4ndes die Betreuung des Wallfahrtsortes an den Orden der Trinitarier, da\u00a0es\u00a0immer beliebter wurde. Die M\u00f6nche errichteten eine Kirche und ein Ordenshaus im Wald, wo sie die Pilger empfingen und alle wundersamen Heilungsgeschichten aufzeichneten, die sich dort ereigneten. Diese Bl\u00fctezeit dauerte bis 1784, als Kaiser Joseph II. die \u00f6sterreichisch-ungarische Provinz des Ordens aufl\u00f6ste.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Band erweckt diese sechsunddrei\u00dfig Jahre durch zwei zeitgen\u00f6ssische Manuskripte zum Leben, von denen eines den Titel\u00a0<em>Prothocoll<\/em>\u00a0oder \u201eTagebuch\u201d tr\u00e4gt.\u00a0Dies ist das Tagebuch des Klosters Makkos, in dem\u00a0die M\u00f6nche die wichtigsten Ereignisse im Leben des Ordens und der Kirche zwischen 1748 und 1782 festhielten.\u00a0Es enth\u00e4lt auch alle Ausgaben, personelle Ver\u00e4nderungen, Bauarbeiten, Feste und Pilgerfahrten. Die zweite H\u00e4lfte des Tagebuchs enth\u00e4lt einen Bericht \u00fcber die Wunder und Heilungen, die sich hier ereigneten und die nun nicht nur auf Latein, sondern auch auf Deutsch aufgezeichnet sind.\u00a0Der zweite Teil ist das Manuskript eines literarischen Werks, das von einem trinitarischen M\u00f6nch, Pater L\u00e1szl\u00f3, unter dem Titel\u00a0<em>Parthenium nemus<\/em>\u00a0oder \u201eJungfr\u00e4ulicher Hain\u201d verfasst wurde. Das in Form einer Erz\u00e4hlung verfasste Werk beschreibt zun\u00e4chst die Entstehungsgeschichte des Wallfahrtsortes und den Kult, der sich um\u00a0ihn\u00a0herum entwickelt hat,\u00a0bzw.\u00a0in neunzehn Kapiteln die Wunderheilungen, die w\u00e4hrend der Trinitarier-Zeit stattfanden. Insgesamt beschreibt er vierundsechzig solche Wunder, von denen nur einundzwanzig im Tagebuch\u00a0zu finden sind. Dies zeigt, wie ber\u00fchmt\u00a0das\u00a0Ort war und wie gr\u00fcndlich der Autor\u00a0es\u00a01778 erforschte. Die lateinischen Texte wurden von Gy\u00f6rgy Bedn\u00e1rik ins Ungarische \u00fcbersetzt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Wir empfehlen diese Publikation allen\u00a0Lesern, die sich f\u00fcr historische und religi\u00f6se Themen interessieren, oder einfach nur mithilfe von zeitgen\u00f6ssischen Quellen mehr \u00fcber die Vergangenheit erfahren wollen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>A csodat\u00e9v\u0151 t\u00f6lgy \u0151rz\u0151i. Trinit\u00e1rius k\u00e9ziratok a 18. sz\u00e1zadi Makkosm\u00e1ri\u00e1r\u00f3l (H\u00fcter der wundert\u00e4tigen Eiche. Trinitarische Handschriften \u00fcber das Makkosm\u00e1ria des 18. Jahrhunderts)<br>Hrsg.: Bedn\u00e1rik J\u00e1nos<br>Herausgabe: Budakeszi Helyt\u00f6rt\u00e9neti Egyes\u00fclet, 2018<br>155 Seiten<br>Sprache:\u00a0Ungarisch,\u00a0Vorwort auch auf Deutsch<\/p>\n\n\n\n<p><em><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek \u2013 wenn nichts weiteres Angegeben \u2013 nur zur Leihe zug\u00e4nglich.<\/em><\/em><br><em><em>Weitere Informationen:\u00a0<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><\/em><\/em><br><em><em>Webseite:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bibliothek.hu\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.bibliothek.hu\u00a0<\/a><\/em><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Publikation f\u00fcr alle, die sich f\u00fcr historische und religi\u00f6se Themen interessieren, oder einfach nur mithilfe von zeitgen\u00f6ssischen Quellen mehr \u00fcber die Vergangenheit erfahren wollen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":103445,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[93,303,91],"tags":[728,431,492,350,812,494,460],"class_list":{"0":"post-103450","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bibliothek-nachrichten","8":"category-buchtipp","9":"category-nachrichten","10":"tag-bibliothek-de","11":"tag-buch","12":"tag-buchtipp-2","13":"tag-geschichte","14":"tag-ortsgeschichte","15":"tag-religion","16":"tag-ungarndeutsche-bibliothek"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103450","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=103450"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103450\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":103454,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103450\/revisions\/103454"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/103445"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=103450"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=103450"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=103450"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}